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Photovoltaikanlagen

Hitze drückt Leistung der Solarstromanlage

Wer eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat, kann an wolkenlosen Sommertagen viel Strom erzeugen. Allerdings mindern hohe Temperaturen die Effizienz.
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Wer eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat, kann an wolkenlosen Sommertagen viel Strom erzeugen. Allerdings mindern hohe Temperaturen die Effizienz.

Besitzer einer Solarstromanlage profitieren jetzt von den die vielen Sonnenstunden. Doch die Photovoltaikzellen könnten noch mehr Strom erzeugen, wenn die Temperaturen niedriger wären.

Gute Nachrichten für Besitzer von Photovoltaikanlagen: Sie werden in diesen Sommertagen viel Solarstrom produzieren. Aber zugleich mindert die Hitze auch die Arbeit der Solarzellen.

Wie wirkt sich die Temeperatur auf eine Photovoltaikanlage aus?

Bei den Zellen handelt es sich um Halbleiter, die besser arbeiten, je kälter es ist, erklärt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) in Berlin. Die Standardwerte der zu erwartenden Leistung, die jeder Hausbesitzer für seine Anlage erhält, wurden im Labor bei 25 Grad Temperatur gemessen. Ist es kühler, produziert die Anlage bei sonst gleichen Bedingungen mehr Strom, ist es wärmer, weniger. Um wie viel das Ergebnis abweicht, besagt der sogenannte Temperaturkoeffizient im Datenblatt der Anlage. Wenn der Koeffizient zum Beispiel minus 0,45 beträgt, sinkt die Leistung mit jedem Grad über dem Laborwert um 0,45 Prozent. Ist es kälter, steigt die Leistung pro Grad entsprechend an.

Was bedeutet das für meine Stromproduktion an heißen Sommertagen?

Der Haushalt produziert in den sehr heißen Stunden des Tages weniger Strom als üblich. Aber über den Tag gerechnet schafft er sehr hohe Produktionsmengen, denn die Sonne scheint derzeit ja besonders lange, und der Himmel ist klar. «Weil viele Hausbesitzer den Solarstrom mittlerweile selbst verbrauchen, ist wichtig, wie viel Strom über den Tag produziert wird und nicht ob an dem Tag Höchstwerte erzielt werden», erklärt BSW-Solar. Der bisherige Spitzenwert aller Solaranlagen in Deutschland wurde übrigens mit 25,8 Gigawatt am 21. April gemessen – so viel wie 25 Großkraftwerke leisten.

dpa

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