Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Energie

Netzagentur: Zulassung von Nord Stream 2 wohl nicht bis Juni

Gas-Pipeline Nord Stream 2
+
Blick auf Rohrsysteme und Absperrvorrichtungen in der Gasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream 2. Ursprünglich sollte die Pipeline für Erdgas aus Russland Ende 2019 in Betrieb gehen.

Eigentlich sollte bereits Ende 2019 Gas aus Russland durch die Ostee-Pipeline fließen. Doch noch immer stehen Prüfungen aus.

Frankfurt/Main - Für die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 ist eine schnelle Zulassung trotz der Gründung einer deutschen Tochtergesellschaft nicht zu erwarten.

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, sagte der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montag), die Eintragung ins Handelsregister sei erfolgt, „es fehlen aber weitere Schritte“. Bei einem Blick auf die noch ausstehenden Prüfungen „kommt man schnell zu dem Ergebnis, dass ein Abschluss im ersten Halbjahr kaum mehr möglich sein wird“.

Mit der Gründung einer deutschen Tochtergesellschaft war die Nord Stream 2 AG im Zertifizierungsverfahren einer Auflage der Bundesnetzagentur nachgekommen. Die neue Gastransportgesellschaft Gas for Europe GmbH mit Sitz in Schwerin werde „so schnell wie möglich“ die erforderlichen Unterlagen zur Fortsetzung des Zertifizierungsprozesses einreichen, hatte ein Sprecher am Mittwoch mitgeteilt.

Hintergrund des Verfahrens ist die EU-Gasrichtlinie, die eine Trennung von Betrieb der Leitung und Vertrieb des Gases vorschreibt. Einziger Anteilseigner der Nord Stream 2 AG ist formal der russische Gaskonzern Gazprom. Die Nord Stream 2 AG mit Sitz im schweizerischen Zug hatte bei der Bundesnetzagentur die Zertifizierung als unabhängige Betreiberin beantragt. Die Behörde stoppte jedoch im November das Verfahren vorerst und wies darauf hin, dass der Transportnetzbetreiber ein Unternehmen nach deutschem Recht sein müsse. dpa

Kommentare