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Verhandlungen der Ministerien

Hartz IV: Sofortzuschlag für Kinder - Wie hoch er ist, wie viel Geld es gibt

Kinderarmut ist auch in Deutschland ein Problem. Doch das möchte die Ampel-Regierung nun angehen. Ein Kinderzuschlag soll bis zur Einführung der Kindergrundsicherung erst einmal Abhilfe schaffen.

Berlin - Wer Hartz IV* empfängt und Kinder hat, erhält auch für diese einen entsprechenden Regelsatz*. Kinder bis fünf Jahre erhalten 285 Euro, zwischen sechs und 13 Jahren gibt es 311 Euro und für Kinder im Alter von 14 bis 17 Jahren landen auf dem Konto der Eltern 376 Euro im Monat. Doch inwiefern das Geld auch für die Kinder genutzt wird, ist fraglich. Daher möchte die Ampel-Koalition eine zusätzliche Finanzspritze einführen, um der Kinderarmut entgegenzuwirken.

Kinderzuschlag: Ministerien verhandeln bereits

Und genau das soll bereits in den nächsten Wochen geschehen. Nach Informationen aus beteiligten Ministerien verhandeln Bundesfamilienministerin* Anne Spiegel (Grüne), Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) derzeit über den Kinderzuschuss. Das berichtet Business Insider.

Das Familienministerium soll demnach einen Sofortzuschuss von 25 Euro für einkommensschwache Familien vorgeschlagen haben. Derzeit laufen die Verhandlungen zwischen den Ministerien noch. Informationen zufolge soll sich jedoch das Arbeitsministerium quer stellen und einen niedrigeren Zuschlag fordern. Wie sich das Finanzministerium in der Debatte verhält, sei bisher unklar.

Hartz IV: Das soll sich mit der Kindergrundsicherung ändern

Von dem einmaligen Zuschlag sollen rund 2,7 Millionen Kinder und Jugendliche profitieren. Das kündigte Anne Spiegel bereits bei ihrer Amtsübernahme an. Später möchte die Ampel-Regierung dann die im Koalitionsvertrag angekündigte Kindergrundsicherung einführen. Darin hieß es: „Wir wollen mehr Kinder aus der Armut holen und setzen dabei insbesondere auch auf Digitalisierung und Entbürokratisierung.“

Die Regierung möchte also die bürokratischen Hürden loswerden, sodass das Geld auch ohne großen Aufwand bei den Kindern ankommen kann. Aber wie hoch wird dieser Betrag dann sein? Im Koalitionsvertrag ist die Rede von zwei Komponenten. Einerseits einem einkommensunabhängigen Garantiebetrag, der für alle Kinder und Jugendlichen gleich hoch ist und andererseits von einem vom Elterneinkommen abhängigen Zusatzbetrag. Wie viel jedes Kind erhält, ist also von Fall zu Fall unterschiedlich. (ph) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Marcel Kusch/dpa

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