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EZB: Noch kein nachhaltiger Anstieg der Inflation in Sicht

Währungshüter der EZB: Zu starke Schwankungen bei der Entwicklung der Verbraucherpreise. Foto: Jens Büttner/Archiv
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Währungshüter der EZB: Zu starke Schwankungen bei der Entwicklung der Verbraucherpreise. Foto: Jens Büttner/Archiv

Frankfurt/Main (dpa) - Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht trotz ihrer umstrittenen Maßnahmen im Kampf gegen eine zu niedrige Inflation keine Trendwende an der Preisfront. Bei der Entwicklung der Verbraucherpreise gebe es noch zu starke Schwankungen, hieß es auf der Internetseite der EZB.

Es sei daher zu früh, um von einem Wendepunkt bei der Entwicklung der Verbraucherpreise zu sprechen.

In der Eurozone lag die Teuerungsrate im Juni bei 0,2 Prozent und damit deutlich unter der Zielmarke von knapp zwei Prozent, bei der die EZB die Stabilität der Währung als gewährleistet ansieht. Zuletzt war die Notenbank im März in den Kauf von Staatsanleihen eingestiegen. Bis zum September 2016 sollen pro Monat öffentliche Papiere in einem Volumen von 60 Milliarden Euro pro Monat gekauft werden, um die Wirtschaft anzukurbeln und die Inflation wieder anzuschieben.

Die Währungshüter der EZB haben eine Inflation von knapp zwei Prozent zum Ziel, die wirtschaftlich als unbedenklich gilt. Bei der Gefahr von sinkenden Preisen hingegen könnten Verbraucher und Unternehmen Anschaffungen und Investitionen aufschieben - schließlich könnte es ja bald noch billiger werden. Die Konjunkturentwicklung würde dadurch gebremst.

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