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SUV Studie

BMW: Neuer PS-Bolide gewährt Blick auf künftige Design-Sprache - Fans entsetzt: „Panzer, obszön“

BMW Concept XM
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Der BMW Concept XM soll ab Anfang 2023 erhältlich sein

BMW gewährt mit dem neuen Concept XM einen Ausblick auf die künftige Design-Sprache. Doch im Netz hagelt es Kritik.

München - Die BMW M GmbH, die 1972 von BMW gegründete Tochter, wird nächstes Jahr 50 Jahre alt. Zum runden Geburtstag schenkt sich das Unternehmen mit BMW Concept XM das erste eigenständige Modell seit dem M1. Vorgestellt wird der Bolide Anfang Dezember auf „Art Basel Miami Beach 2021“. Es ist die seriennahe Vorschau auf ein Fullsize-SUV-Modell, das ab Ende 2022 im US-Werk in Spartanburg in Serie gehen soll.

Der BMW Concept XM soll ab Anfang 2023 erhältlich sein.

BMW Concept XM: Stärkstes Serien-Auto in der Historie des Konzerns

„Das Modell gibt einen Ausblick auf das stärkste jemals in Serie gebaute BMW M Automobil, dessen Produktion Ende kommenden Jahres startet“, heißt es in der offiziellen Mitteilung von BMW. Der BMW Concept XM wartet entsprechend bei den technischen Daten mit Superlativen auf. Der neu entwickelte Plug-in-Hybrid-Antrieb aus einem V8-Ottomotor mit einem Elektromotor soll eine Spitzenleistung von 550 kW/750 PS und ein maximales Drehmoment von 1000 Nm erreichen.

Die elektrische Reichweite soll sich auf 80 Kilometer belaufen. Weiteren Angaben werden nicht gemacht. Doch Medien spekulieren, dass wohl die bewährte 4,4-Liter-Maschine zum Einsatz kommt, neu dürfte allenfalls der elektrische Strang sein.

BMW Concept XM: Neue Formsprache

Komplett neu ist allerdings das Frontdesign des BMW Concept XM. Es soll als Vorbild für alle folgenden Modelle der Luxusklasse ab 2022 dienen. Es zeichnet sich vor allem durch die neuartige Aufteilung der Frontleuchten in zwei separate Module aus. Im oberen befinden sich die Tagfahrlichter, darunter die herkömmlichen Scheinwerfer. Dazwischen liegt die oktogonal-förmige Niere, deren Konturen beleuchtet sind.

Zwei BMW-Logos sind unter den beiden Dachholmen in die Scheibe gelasert

Am Heck fallen vor allem die beiden BMW-Logos auf, die als formaler Verweis an den M1 jeweils unter den beiden Dachholmen in die Scheibe gelasert sind. Die Heckansicht ist auch geprägt von den weit ausgestellten Radhäusern, den schmale und breiten Rückleuchten sowie je zwei vertikal angeordnete Auspuffendrohre in Hexagonalform. Das Fahrzeug rollt auf Leichtmetallräder, die mit 23 Zoll eine ungewöhnlich große Dimension aufweisen.

BMW Concept XM: Innendesign zwischen Luxus und Motorsport

Im Innenraum des BMW Concept XM findet man nicht einfach einen Fahrersitz mit Cockpit, sondern einen „Fahrerlebnisplatz“. Braunes Leder in Vintage-Optik, Kupfer und Carbon soll dabei „die Brücke zwischen Luxus und Motorsport“ schlagen.

Das Lenkrad des BMW Concept XM wartet mit roten Elementen auf

Das große Curved-Display für Instrumente und Infotainment ist bereits aus den rein elektrischen iX und i4 bekannt. Für Sportlichkeit sollen rote Akzente auf dem Lenkrad und der Mittelkonsole sorgen. Dort findet man auch drei vertikale Elemente, die in den drei Farben des Markenlogos von BMW M gehalten sind.

BMW Concept XM: Fonds ist eine „M Lounge“

Im Fonds sitzen Passagiere in einer „M Lounge“, deren Rückbank mit tiefen Sitzmulden zum Entspannen einladen soll. Bis auf in Leder gehaltene Bereiche in den Kopfstützen kommt ein Samtstoff mit rautenförmiger Steppung zum Einsatz. Passend ergänzt wird dies durch einen Hochfloor-Teppich mit Rautenmuster.

Die Rautenform dominiert den Fonds des BMW Concept XM

Das Highlight ist jedoch der Dachhimmel mit dreidimensionaler Prismenstruktur. Indirekte und direkte Beleuchtung sollen dabei „den Dachhimmel als exklusives Kunstwerk“ inszenieren. Das Ambiente-Licht kann in den drei BMW M Farben angewählt werden.

Was viele interessieren dürfte, kommt allerdings nicht zur Sprache: Wie viel Geld man für den BMW Concept XM hinlegen muss. Es wird allerdings geschätzt, dass der Preis weit im sechsstelligen Bereich liegen dürfte.

BMW Concept XM: Harsche Kritik

Das wuchtige Design des BMW Concept XM kommt allerdings nicht bei allen gut an. Es weckt auf Twitter harsche Kritik. User Micky Beisenherz nennt das Auto „obszön und vulgär“. Es hätte „kein bisschen Eleganz“. Ein anderer sagt dazu schlicht: „Panzer“. Für Nutzer DonDahlmann muss angesichts des Modells in „München das Koks schlecht sein“. Er sieht BMW schon als das nächste Nokia.

Derweil plant auch Audi eine SUV-Neuheit. Bekommen wir 2022 endlich den Q9 zu sehen? *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA