Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Amazon-Beschäftigte setzen Streiks fort - zentrale Kundgebung geplant

Verdi will für die rund 10 000 Amazon-Mitarbeiter einen Tarifvertrag auf dem Niveau des Einzel- und Versandhandels durchsetzen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
+
Verdi will für die rund 10 000 Amazon-Mitarbeiter einen Tarifvertrag auf dem Niveau des Einzel- und Versandhandels durchsetzen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Leipzig (dpa) - Beschäftigte des Online-Versandhändlers Amazon haben ihre Streiks an mehreren Standorten fortgesetzt.

Betroffen waren nach Angaben der Gewerkschaft Verdi erneut Bad Hersfeld (Hessen), Leipzig (Sachsen), Rheinberg und Werne (beide Nordrhein-Westfalen) sowie Graben (Bayern). Am größten deutschen Standort in Bad Hersfeld hatten Verdi zufolge 500 Mitarbeiter der Frühschicht die Arbeit niedergelegt. In Leipzig waren es demnach mehr als 500 Beschäftigte über den ganzen Tag.

Der Streik zeige Wirkung, betonte die Gewerkschaft. Aufträge blieben liegen, Bestellungen könnten nicht abgearbeitet werden, sagte ein Verdi-Sprecher. Amazon teilte dagegen mit, dass der Arbeitskampf keinen Einfluss auf die Einhaltung des Kundenversprechens für pünktliche Lieferungen habe. In der Frühschicht hätten deutschlandweit weniger als 1030 Mitarbeiter die Arbeit niedergelegt. Zahlen für beide Schichten lagen dem Unternehmen noch nicht vor.

Für diesen Mittwoch ist eine zentrale Streikkundgebung in Bad Hersfeld geplant, an der Mitarbeiter aller bestreikten Standorte teilnehmen werden, wie Verdi weiter mitteilte. In Leipzig soll demnach bis Donnerstagabend, in Graben bis Samstagabend und an den anderen Standorten bis Mittwochabend gestreikt werden.

Verdi will für die rund 10 000 Mitarbeiter des Versandhandelsriesen in Deutschland einen Tarifvertrag auf dem Niveau des Einzel- und Versandhandels durchsetzen. Verhandlungen darüber lehnt Amazon aber strikt ab. Das Unternehmen sieht sich als Logistiker und verweist auf eine Bezahlung am oberen Ende der branchenüblichen Lohnskala.

Kommentare