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Größter Versicherer Europas

Angst vor Börsencrash - Allianz-Chef sieht Bitcoin-Hype mit großer Sorge: Lage erinnert an 2008

Allianz: Europas größter Versicherer sieht die Entwicklung an den Finanzmärkten mit großer Sorge.
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Allianz: Europas größter Versicherer sieht die Entwicklung an den Finanzmärkten mit großer Sorge.

Der Münchner Versicherer Allianz ist unerwartet gut durch die Corona-Pandemie gekommen. Doch die Entwicklung an den Finanzmärkten sieht der Konzern mit großer Sorge.

München – Der Münchner Versicherer Allianz hat vor einer gefährlichen Spekulationsblase an den Börsen gewarnt. „Wir machen uns große Sorgen um das Thema Finanzmarktstabilität“, sagte Konzern-Chef Oliver Bäte am Freitag bei der Bilanzpressekonferenz in München. Vor allem an den Aktienmärkten ähnele die Entwicklung der Situation vor dem Crash 2008/09 und dem Crash des Jahres 2000. „Da kauft irgendeine Celebrity irgendein Bitcoin und dann explodieren die Preise für diese Assets“, sagte Bäte mit Blick auf Tesla*-Chef Elon Musk. „Das ist schon ziemlich verrückt, da müssen wir wirklich aufpassen.“

Europas größter Versicherer hat den Anteil von Aktien an ihren Kapitalanlagen reduziert, um sicher zu gehen, dass eine mögliche Volatilität die Allianz nicht in irgendeiner Form stark beeinträchtige. „Ich kann keinen Crash vorhersagen, sonst hätte ich wahrscheinlich einen anderen Job, (...) sonst hätte ich wahrscheinlich was Anderes vor“, sagte Bäte. Warnungen vor einer Spekulationsblase hat es in den vergangenen Monaten immer wieder gegeben.

Allianz: Spitzenverdiener im Dax

Im Corona*-Jahr 2020 musste die Allianz beim Netto-Gewinn ein Minus von 14 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro hinnehmen. Operativ verdienten die Münchner 10,8 Milliarden Euro. Ohne die Belastungen durch die Pandemie wäre das operative Ergebnis um 1,3 Milliarden Euro höher ausgefallen, teilte das Unternehmen mit. Trotz des Rückgangs dürfte die Allianz damit Spitzenverdiener im Dax sein. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren. Sie sollen wie im Vorjahr eine Dividende von 9,60 Euro erhalten. *Merkur.de ist Teil des Ippen Digital Redaktionsnetzwerks.

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