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Weltverband verschiebt Eiskunstlauf-WM

Tokio - Der Eislauf-Weltverband ISU hat die vom 21. bis 27. März geplanten Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Tokio verschoben. Deutschlands bestes Paar hat jetzt ein organisatorisches Problem.

Wegen des schweren Erdbebens in Japan und seiner Folgen hat die Internationale Eislauf-Union (ISU) die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Tokio vom 21. bis 27. März zunächst verschoben. Zu einer definitiven Absage der Titelkämpfe in Asien oder einer Verlegung in ein anderes Land konnte sich der Verband am Montag aber nicht durchringen.

Die schönsten Winter-Sportlerinnen der Welt

Die schönsten Winter-Sportlerinnen der Welt

Nicht nur die deutschen Athletinnen (Foto: Amelie Kober) sind schön anzusehen. Auch die Athletinnen aus anderen Nationen haben einiges zu bieten - und das nicht nur sportlich. Während wir den deutschen Damen eine seperate Fotostrecke gewidmet haben, können Sie sich hier durch die schönsten Wintersportlerinnen der anderen Nationen klicken. © Getty
Über Missgeschicke wie von Oksana Domnina wären sicher nicht alle Männer unglücklich. © dpa
Elise Christie (Großbritannien, Shorttrack) © Getty for Adidas
Elise Christie (Großbritannien, Shorttrack) © Getty for Adidas
Elise Christie (Großbritannien, Shorttrack) © dpa
Tanith Belbin (Kanada, Eiskunstlauf) © Getty
Tanith Belbin (Kanada, Eiskunstlauf) © dpa
Gretchen Bleiler (USA, Snowboard) © AP
Gretchen Bleiler (USA, Snowboard) © Getty
Sasha Cohen (USA, Eiskunstlauf) © Getty
Alissa Czisny (USA, Eiskunstlauf) © Getty
Isabelle Delobel (USA, Eiskunstlauf) © Getty
Brydie Donald (Neuseeland, Curling) © Getty
Yu-na Kim (Südkorea, Eiskunstlauf) © Getty
Julia Mancuso (USA, Ski Alpin) © Getty
Julia Mancuso (USA, Ski Alpin) © Getty
Julia Mancuso (USA, Ski Alpin) © Getty
Julia Mancuso (USA, Ski Alpin) © Getty
Julia Mancuso (USA, Ski Alpin) © Getty
Julia Mancuso (USA, Ski Alpin) © dpa
Julia Mancuso (USA, Ski Alpin) © Getty
Julia Mancuso (l., USA, Ski Alpin) © Getty
Noelle Pikus-Pace (USA, Skeleton) © AP
Liudmila Privivkova (Russland, Curling) © Getty
Melanie Robillard (Kanada, Curling) © dpa
Shelley Rudman (USA, Skeleton) © Getty
Shelley Rudman (USA, Skeleton) © Getty
Shelley Rudman (USA, Skeleton) © Getty
Katie Uhlaender (USA, Skeleton) © Getty
Katie Uhlaender (USA, Skeleton) © AP
Lindsey Vonn (USA, Ski Alpin) © dpa
Lindsey Vonn (USA, Ski Alpin) © Getty
Lindsey Vonn (USA, Ski Alpin) © dpa
Lindsey Vonn (USA, Ski Alpin) © dpa
Lindsey Vonn (USA, Ski Alpin) © dpa
Lindsey Vonn (USA, Ski Alpin) © dpa
Lindsey Vonn (USA, Ski Alpin) © dpa
Lindsey Vonn (USA, Ski Alpin) © Getty
Ashley Wagner (USA, Eiskunstlauf) © Getty
Ashley Wagner (USA, Eiskunstlauf) © Getty
Nicola Minichiello (Großbritannien, Bob) © Getty for Adidas
Sarah Lindsay (Großbritannien, Shorttrack) © Getty for Adidas
Sarah Murphy (Biathlon, Neuseeland) © Getty
Sarah Murphy (Biathlon, Neuseeland) © Getty
Sarah Murphy (Biathlon, Neuseeland) © Getty
Melissa Hoar (Skeleton, Australien) © Getty
Mellisa Hollingsworth (Kanada, Skeleton) © AP
Sayuri Yoshii (Eisschnelllauf, Japan) © Getty
Sarah Lindsay und Elise Christie (Großbritannien, Shorttrack) © Getty
Sarah Lindsay und Elise Christie (Großbritannien, Shorttrack) © Getty
Julie Chu (USA, Eishockey) © AP
Jessica Dubé (Kanada, Eiskunstlauf) © AP
Jessica Dubé (Kanada, Eiskunstlauf) © Getty
Jessica Dubé (Kanada, Eiskunstlauf) © Getty
Jessica Dubé (Kanada, Eiskunstlauf) © AP
Jessica Dubé (Kanada, Eiskunstlauf) © Getty
Jessica Dubé (Kanada, Eiskunstlauf) © Getty
Hilary Knight (USA, Eishockey) © AP
Hilary Knight (USA, Eishockey) © AP

“Wir müssen das ganz vorsichtig behandeln. Die Japaner haben die WM selbst abgesagt, das ist wichtig für die Rechtslage, denn wir haben auch Verträge einzuhalten“, sagte ISU-Eventmanager Peter Krick am Montag der dpa.

Angesichts des unendlichen Leides der Betroffenen in Japan könne man so eine Veranstaltung nicht einfach in ein anderes Land geben. “Man kann nicht so zur Tagesordnung übergehen. Natürlich gibt es Verbände, die ad hoc einsteigen würden“, sagte Krick, der aber auch organisatorische Probleme sieht, in kurzer Zeit so ein Event vorzubereiten. Die japanischen Organisatoren müssten zunächst überprüfen, ob die Stromversorgung für eine mögliche Verschiebung des Events ausreiche und die Sicherheitslage es zulasse. “Bisher ist unsere ganze Technik noch in Tokio“, erklärte Krick.

Diskutiert werde derzeit eine WM in Yokohama, wo die Team-Trophy vom 14. bis 17. April stattfinden sollte. In der nur wenige Kilometer von Tokio entfernten Stadt könnten beide Wettbewerbe zusammengelegt werden. Die ISU will den Mannschaftswettbewerb wegen der wahrscheinlichen Aufnahme ins olympische Programm sowieso bald in die WM integrieren.  

Aus Respekt vor den Japanern wolle man das Championat nicht einfach verlegen: Erst, wenn alles geklärt ist, denkt man über Alternativen oder eine Absage nach. Das Ganze könne noch zwei Wochen dauern. “Ich würde erstmal weitertrainieren“, riet Krick den Athleten, “die Eishockey-Spieler haben ihre WM auch erst im Mai.“

Außerhalb von Kriegszeiten hat die ISU bisher nur einmal, vor genau 50 Jahren, eine WM abgesagt, nachdem bei einem Flugzeugabsturz in Brüssel am 15. Februar 1961 das gesamte US-Nationalteam auf dem Weg nach Prag ums Leben gekommen war.  

“Das ist völlig richtig, dass man in solch einer Situation angesichts der menschlichen Tragödie nicht so tut, als wäre nichts gewesen und eine WM stattfinden lässt“, sagte Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) der dpa.

“Die Katastrophe hat Dimensionen erreicht, die man nicht absehen konnte“, sagte Paarlauf-Trainer Ingo Steuer, der sich nun Gedanken macht, wie er die Doppel-Weltmeister Aljona Savchenko und Robin Szolkowy weiter auf einen Saisonhöhepunkt vorbereiten soll. “Unser Problem ist, dass wir in Chemnitz aus Kostengründen nur bis Ende März Eis in der Halle haben“, erklärte der Ex-Weltmeister, der nun auf eine schnelle Entscheidung der ISU hofft.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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