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Rodel-Staffel bei WM nach Panne abgesagt

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Im wahrsten Sinne des Wortes ausgebremst: Die deutschen Rodler um Felix Loch (Foto).

Cesana - Mit einer peinlichen Panne ausgerechnet bei der WM haben die Hoffnungen der Rodler auf die Aufnahme ihrer Team-Staffel ins olympische Programm einen herben Rückschlag erlitten.

Bei der WM-Entscheidung öffnete sich am Sonntag im italienischen Cesana auch beim deutschen Team um Olympiasieger Felix Loch das Starttor für den nächsten Starter nicht. Auch die Mannschaften der Slowakei, Kanadas und Russlands waren von der technischen Panne betroffen. Nachdem es auch im zweiten Versuch erneut zu der Panne kam, wurde das Rennen der elf Mannschaften endgültig abgebrochen.

"Wir machen uns nicht lächerlich. Das Ganze ist ein technisches Problem", erteilte der Präsident des Rodel-Weltverbandes, Josef Fendt, einen weiteren Versuch eine Absage. "Der 'worst case' ist eingetreten, ich bin maßlos enttäuscht." In drei Wochen beim Weltcup-Finale im lettischen Sigulda ist bislang der Besuch von IOC-Präsident Jacques Rogge geplant, der im Frühjahr über die mögliche Aufnahme entscheiden will.

"Das ist WM-unwürdig", schimpfte Kanadas Trainer Wolfgang Staudinger, der die Aufnahme des Wettbewerbs ins Olympia-Programm aber grundsätzlich befürwortet. "Schlimmer kann es nicht sein. Es geht alles schief, was schief gehen kann", sagte Staudinger, dessen Team bereits bei der WM 2009 von einer Panne betroffen war. "Wieder mal bei uns. Wir waren hier auf Medaillenkurs." Der deutsche Bundestrainer Norbert Loch klagte: "Es hat die ganze Saison hervorragend funktioniert."

dpa

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