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Biathlon: Sachenbacher-Stehle bei Debüt solide

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Evi Sachenbacher-Stehle wechselt die Disziplin.

Idre - Evi Sachenbacher-Stehle hat einen soliden Start in ihre internationale Biathlon-Karriere hingelegt und auf Anhieb die Qualifikation für den Weltcup geschafft.

Evi Sachenbacher-Stehle hat gleich bei ihrer internationalen Biathlon-Premiere die Weltcup-Norm geknackt. Die zweimalige Langlauf-Olympiasiegerin belegte am Samstag beim IBU-Cup im schwedischen Idre im 7,5-Kilometer-Sprint Rang 24. Die 31-Jährige, die erst seit dieser Saison bei den Skijägerinnen an den Start geht, leistete sich zwar im eigentlich als leichter eingestuften Liegendanschlag vier Fehlschüsse. Beim Stehendschießen blieb sie aber fehlerlos und kam mit einem Rückstand von 1:33,4 Minuten auf die norwegische Siegerin Hilde Fenne (22:36,1 Minuten/1 Fehler) ins Ziel.

„Ich war vor und während des Rennens schon ziemlich nervös“, bekannte Sachenbacher-Stehle nach ihrer Premiere. Beim ersten Schießen hatte sie Schwierigkeiten, den richtigen Anschlag zu finden. „Das ging ziemlich daneben, aber ich habe das schnell abgehakt. Es bringt ja nichts, darüber zu grübeln“, meinte die Umsteigerin.

Damit erfüllte die Bayerin gleich die Qualifikationskriterien für einen Start im Weltcup. Laut Reglement des Weltverbandes IBU musste sie in einem Einzel- oder Sprintrennen ein Ergebnis erbringen, das maximal 15 Prozent hinter der Durchschnittszeit der ersten Drei liegt: „Schön, dass ich die Qualifikation geschafft habe. Aber das war nicht das Wichtigste. Es geht für mich darum, weiter Erfahrungen zu sammeln.“ Nach Planungen des Trainerstabes könnte Sachenbacher-Stehle im slowenischen Pokljuka Mitte Dezember erstmals bei den weltbesten Skijägern starten. Bis dahin soll sie im IBU-Cup in Beitostölen (Norwegen) weitere Rennerfahrung sammeln.

Bundestrainer Uwe Müssiggang zog ein positives Fazit. „Wir können sehr zufrieden sein. Beim ersten Schießen war sie sicher aufgeregt. Aber wie sie sich dann gefangen hat, war fantastisch“, sagte der 61-Jährige. Am Sonntag folgt noch ein Sprintrennen (13.00 Uhr).

dpa

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