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Mumien-Untersuchung: Todesursache Prostata-Krebs

Kairo - Diese Diagnose kam für den Patienten leider zu spät: Wissenschaftler haben Prostata-Krebs in einer 2200 Jahre alten ägyptischen Mumie entdeckt.

Ein Mitglied des Forschungsteams, das die Mumie in Portugal zwei Jahre lang untersucht hat, erklärte am Sonntag, es sei der zweitälteste bekannte Fall von Prostata-Krebs. Die Mumie sei von einem Mann, der in den Vierzigern gewesen sei. “Die Lebensbedingungen in der Antike waren ganz anders; es gab keine Schadstoffe oder modifizierte Lebensmittel, das verleitet uns zu der Annahme, dass die Krankheit nicht notwendigerweise nur in Zusammenhang mit industriellen Faktoren steht“, sagte Salima Ikram, Professorin an der Amerikanischen Universität in Kairo (AUC).

Der älteste bekannte Fall von Prostata-Krebs wurde laut AUC bei einem 2700 Jahre alten Skelett eines russischen Königs entdeckt.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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