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Start in die Sommerferien

Urlauber strömen an die Küsten - Verkehrschaos bleibt aus

Touristen strömen bei hochsommerlichem Wetter an den Strand auf der Insel Usedom. Foto: Stefan Sauer/dpa
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Touristen strömen bei hochsommerlichem Wetter an den Strand auf der Insel Usedom. Foto: Stefan Sauer/dpa

Ferienstart in sechs Bundesländern: Für die deutschen Küstenregionen bedeutet das traditionell einen Besucheransturm. Wie geht das in Corona-Zeiten?

Hamburg (dpa) - Mit dem Beginn der Sommerferien in gleich sechs Bundesländern haben die Besucherströme an Deutschlands Küsten deutlich zugenommen. Der ein oder andere Badeort stieß bereits an seine Kapazitätsgrenzen.

In anderen Region war der Andrang hingegen moderater. Und auch auf den Straßen blieben die ganz großen Staus bislang aus.

An der Ostsee - in den Urlaubsorten Scharbeutz und Haffkrug - waren am Samstag zeitweise die Grenzen für Parkplätze und für den Strand erreicht. Das teilte die Scharbeutzer Bürgermeisterin Bettina Schäfer in einem Facebook-Post mit. «Anreisende Gäste werden nur noch durch unsere Orte durchgeleitet.» Anwohner und der öffentliche Nahverkehr hätten freie Fahrt, auch Gäste zu Ferienwohnungen und Hotels. Weil es am Nachmittag zu regnen begann, konnten die Sperrungen laut Schäfer später wieder aufgehoben werden.

Das niedersächsische Nordseebad Dangast war zum Auftakt der Feriensaison ebenfalls gut ausgelastet. «Nicht zu 100 Prozent, aber die touristischen Zahlen sind gut», sagte Kurdirektor Johann Taddigs am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Auch die Einhaltung der Corona-Regeln funktioniere. An den Stränden seien etwa die Strandkörbe auf drei Meter auseinandergerückt, damit der Radius von 1,50 Meter eingehalten werden könne. St. Peter-Ording meldete, 98 Prozent der Quartiere seien ausgebucht.

Wer mit dem Auto in Richtung Küste unterwegs war, musste zwar mancherorts mehr Zeit einplanen: So kam es etwa am Samstagmorgen auf den Autobahnen 1 und 7 zu Verkehrsbehinderungen, wie der ADAC mitteilte. Im Bereich Lübeck sei es besonders eng gewesen, da hier viele Baustellen den Verkehrsfluss beeinträchtigten.

In Mecklenburg-Vorpommern aber rollte der Reiseverkehr zunächst ohne größere Schwierigkeiten. «Wir haben grundsätzlich keine Auffälligkeiten», sagte eine Polizeisprecherin in Rostock. Lediglich auf der A24 gebe es ein wenig Stau durch den Urlaubsreiseverkehr. Auf der Autobahn 20 bei Tribsees kamen die regulären Verzögerungen durch eine Umleitung dazu.

Abgesehen davon sei es auf den Straßen in Mecklenburg-Vorpommern zunächst ruhig gewesen, hieß es auch beim ADAC. Bei den Zufahrten Richtung Ostseestrände sei am Vormittag ebenfalls noch nicht viel los gewesen, sagte ein Sprecher am Samstag.

In anderen Regionen Deutschlands - etwa in Brandenburg und Baden-Württemberg - lief der Reiseverkehr zum Start der Sommerferien ebenfalls ohne größere Schwierigkeiten an. Auch in Nordrhein-Westfalen und in Sachsen-Anhalt war die Lage vergleichsweise entspannt. In Bayern sei es sogar ausgesprochen ruhig gewesen, teilten die Polizeipräsidien mit. Der Ansturm auf den Autobahnen in Richtung Süden sei vorerst ausgeblieben.

Beim Blick in den Himmel dürften sich die Küstenbesucher indes freuen. Zwar waren für den Sonntag teils schwere Gewitter angesagt. Diese sollten nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) aber überwiegend auf den Osten und Südosten beschränkt bleiben. So könnte es am Nachmittag südöstlich einer Linie Schwarzwald - Niederlausitz teils kräftige Schauer und Gewitter mit Unwettergefahr geben.

Das feuchtheiße Wetter der vergangenen Tage legt dann zum Wochenstart erst einmal eine Pause ein: Stattdessen gibt es gebietsweise Schauer und kurze Gewitter, aber auch sonnige Abschnitte mit Temperaturen zwischen 19 und 25 Grad. Am Dienstag dürften die Werte dann zumindest in der Südhälfte Deutschlands wieder etwas steigen, während es im Norden mit 17 bis 22 Grad deutlich frischer bleibt.

© dpa-infocom, dpa:200627-99-584792/6

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