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Terror auf der London Bridge: Held korrigiert Narwalzahn-Missverständnis

Der Attentäter von der London Bridge hätte eigentlich 16 Jahre in Haft bleiben sollen - er war ein verurteilter Terrorist. Premierminister Johnson ordnet jetzt eine Überprüfung von früheren Gefangenen an.

  • Mitten in London ist es auf der London Bridge am Freitag (29. November) zu einer Messerattacke gekommen, bei der nach aktuellem Stand sind zwei Passanten getötet und mehrere verletzt worden.
  • Der mutmaßliche Täter, ein Verurteilter Terrorist, wurde von der Polizei am Tatort erschossen
  • Erschreckende neue Details zu der Messerattacke in London.

Update vom 4. Dezember: Usman Khan hatte nach Informationen der BBC bereits an zwei Programmen zur Terrorismusbekämpfung teilgenommen, bevor er den Anschlag auf der London Bridge verübte. Die zwei Maßnahmen seien noch nicht vollständig auf ihre Wirksamkeit geprüft worden, berichtet der Sender. Khan habe während seiner acht Jahre im Gefängnis und in der Zeit danach zwei Eingliederungsprogramme absolviert. Die britische Regierung unterziehe solche Maßnahmen „einer laufenden Überprüfung“. Das erste Eingliederungsprogramm, an dem Khan teilnahm, sei 2010 eingeführt worden.

Held von der London Bridge: „Ich habe das mit einer Stange gemacht“

Unterdessen hat ein als nach dem Anschlag als Held gefeierter Mann eine Verwechslung eingeräumt. Er sei gar nicht jene Person, die den Täter mit einem abgebrochenen Narwal-Stoßzahn in Schach gehalten habe, räumte der Pole in einer von der Polizei verbreiteten Mitteilung ein. Doch was der Mitarbeiter der alten Gildehalle der Fischhändler dann beschreibt, kommt ebenfalls einer Heldentat gleich: „Ich und einige andere haben versucht, einen Mann aufzuhalten, der Menschen in dem Gebäude attackierte. Ich habe das mit einer Stange gemacht, die ich fand. Jemand anderes hatte den Narwal-Stoßzahn gehalten“, teilte der Mann mit.

Premierminister Boris Johnson ordnet Überprüfung von früheren Gefangenen an

Update vom 2. Dezember, 18.10 Uhr:  Der britische Premierminister Boris Johnson, Oppositionsführer Jeremy Corbyn und der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan haben am Montag gemeinsam der Opfer des jüngsten Anschlags von London gedacht. Der beste Weg im Kampf gegen den Hass sei die Konzentration auf die gemeinsamen Werte, sagte Khan. Schweigeminuten wurden sowohl in London als auch in Cambridge abgehalten.

Überall im Land schlossen sich die Menschen der Schweigeminute an. Auch die Londoner Feuerwehr gedachte der Opfer des Anschlags auf der London Bridge und teilte ihre Anteilnahme auf Twitter:

Tragisches Unglück in London: Ein Mann raste am Abend in eine Gruppe Schüler. Dabei wurde ein Zwölfjähriger getötet.

Nach Messerattacke auf London Bridge: Johnson ordnet Überprüfung von früheren Gefangenen an

Johnson ordnete nach dem Anschlag die Überprüfung von 74 früheren Gefangenen an, die vorzeitig aus der Haft entlassen worden waren. Laut Medieninformationen wurde ein 34-Jähriger festgenommen, der 2012 gemeinsam mit dem Attentäter wegen Terrorplanungen verurteilt worden war.

Jack Merritt hätte nicht gewollt, dass dieses „schreckliche Ereignis" von der Regierung zum Vorwand genommen würde, gegen Häftlinge noch drastischere Strafen zu verhängen, erklärten seine Angehörigen. Johnson hatte am Samstag gesagt, es ergebe keinen Sinn, wenn Menschen, die wegen terroristischer Straftaten verurteilt wurden, vorzeitig entlassen werden. Der Attentäter war im vergangenen Dezember unter Auflagen vorzeitig freigekommen.

Messerattacke traf Unterstützer eines Rehabilitationsprogramms für Gefangene

Update vom 2. Dezember, 13.43 Uhr: Nach der tödlichen Messerattacke auf der London Bridge am Freitag ist nun das zweite Todesopfer identifiziert. Das berichtet die BBC. Bereits am Wochenende war der Name eines der Opfer des Attentäters Usam Khan bekannt - der 25-jährige Jack Merrit besuchte als Cambridge-Absolvent die Rehabilitationskonferenz „Learning Together“. Auch das zweite Todesopfer, die 23-jährige Saskia Jones, nahm als Cambridge-Studentin teil. Ebenso dabei: Attentäter Usam Khan - als Vorzeigebeispiel des Programms. 

Wie die britische Zeitung Telegraph jetzt berichtet, soll Khan selbst von dem Rehabilitationsprogramm der Studenten profitiert haben. In einem Info-Flyer des Programms „Learning Together“ schrieb Khan ein Gedicht, mit dem er sich für die Unterstützung bedankte. Die Broschüre wurde 2018 veröffentlicht.

Messerattacke auf der London Bridge: Täter schreibt poetische Danksagung

I write so my words become a soothing light
I write so I can enter the coldest of hearts
I write so I can speak to those locked off
From the world engulfed in the blinding obsence of sight
I write so I can express what I feel is right

Ich schreibe, damit meine Worte ein tröstendes Licht werden
Ich schreibe, damit ich so die kältesten Herzen erreichen kann
Ich schreibe, damit ich zu denen spreche, die verschlossen sind,
Von der Welt, die versunken ist in die blendende Besessenheit des Lichts
Ich schreibe, damit ich ausdrücken kann, was ich gerade fühle.

London: Attentäter als Vorzeigebeispiel des Rehabilitationsprogramms

Nur 28 Monate nach seiner Freilassung nutze Khan seine Verbindung zu dem Programm, das ihn nicht nur in der Haft sondern auch noch danach unterstütze, um zu der Konferenz nach London reisen zu dürfen. Dafür stellte Khan, der Fußfessel tragen musste, einen entsprechenden Antrag. 

Bisher war nur bekannt, dass Khan unter einer langen Liste massiver Auflagen aus der Haft entlassen wurde. Nach Behördenangaben soll sich Khan vorbildlich daran gehalten haben.   

Terror in London: War der Täter doch nicht allein? Polizei nennt brisante Details

Update vom 2. Dezember: Nach der Messerattacke mit zwei Todesopfern in London hat die Polizei in Großbritannien einen Terrorverdächtigen festgenommen. Der Mann war wie AttentäterUsman Khan ein bereits verurteilter Terrorist, der auf Bewährung frei gekommen war. Seine Wohnung im mittelenglischen Stoke-on-Trent sei im Rahmen einer Überprüfung von Bewährungsauflagen durchsucht worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Dabei habe sich der Mann verdächtig gemacht, terroristische Aktivitäten vorzubereiten. Es gebe aber keine Hinweise auf eine Verbindung zu dem Anschlag in London am Freitag. Auch eine unmittelbare Gefahr für die Öffentlichkeit habe es nicht gegeben.

Video zeigt dramatische Szenen- Mit Narwalstoßzahn und Feuerlöscher stoppen die Helden von London den Terroristen

Update 15.49 Uhr: Die Bilder von der Messerattacke auf der London Bridge am Freitag rufen noch immer blankes Entsetzen hervor. Mehrere Videos der Tat kursieren auf Twitter und in anderen Sozialen Netzwerken. Ein Video zeigt, wie heldenhaft Zivilisten ihr Leben aufs Spiel setzen, um den Täter aufzuhalten. Mit Feuerlöscher - und sogar mit dem Stoßzahn eines Narwals haben vier Passanten den Terroristen aufgehalten.

In der Fishmongers Hall, wo die Attacke begann, hatte ein Mann nach einem Narwalstoßzahn gegriffen und war damit auf den Attentäter losgegangen. In seiner Heimat soll der Mann jetzt für seinen Mut ausgezeichnet werden. 

Die Polizei hatte direkt nach der Tat darum gebeten, die privaten Videos der Tat nicht ungefiltert auf sozialen Netzwerken zu teilen. Doch da kursierten die meisten Videos bereits unkontrolliert im Netz

Viele der filmenden Beobachter scheinen die Situation völlig falsch eingeschätzt zu haben. Einige lachten, während sie filmten. Andere blieben selbst dann noch stehen, als die Polizei die Weste des Attentäters, die sich später als Attrappe herausstellte, entdeckt hatte und versuchte die Brücke zu evakuieren.

London Bridge: Video zeigt dramatische Szenen - Johnson mit erschreckenden Vorwürfen

Update 12.09 Uhr: Der  britische Premierminister Boris Johnson (Konservative) hat die frühere Labour-Regierung für die vorzeitige Haftentlassung des London-Bridge-Attentäters verantwortlich gemacht. Usman Khan hatte am Freitag zwei Menschen erstochen, bevor er auf der London Bridge von Zivilisten überwältigt und von der Polizei erschossen wurde. Der wegen Anschlagsplänen verurteilte Terrorist war vor einem Jahr unter Bewährung vorzeitig auf freien Fuß gekommen.

Die Freilassung Khans sei aufgrund von Gesetzesänderungen möglich gewesen, „die von der Labour-Partei vollzogen wurden“, sagte Johnson bei der BBC-Talkshow Andrew Marr am Sonntag. Labour regierte in Großbritannien zuletzt von 1997 bis 2010. Seitdem regieren Johnsons Tories in verschiedenen Konstellationen.

Nach Messerattacke in London: Johnson macht Labor-Regierung verantwortlich

Johnson kündigte eine härtere Gangart gegen Schwer- und Sexualverbrecher sowie Terroristen an. Außer Usman Khan seien etwa 74 weitere wegen terroristischer Aktivitäten verurteilte Gefangene vorzeitig entlassen worden. Diese Fälle würden nun überprüft.

Der Anschlag, bei dem auch drei Menschen verletzt wurden, traf Großbritannien mitten im Wahlkampf. Die Briten wählen am 12. Dezember ein neues Parlament. Johnsons Konservative führen die Umfragen mit großem Abstand an. Das reine Mehrheitswahlsystem in Großbritannien macht Vorhersagen aber sehr schwer. Nur die Kandidaten mit den meisten Stimmen in einem der 650 Wahlkreise ziehen ins Parlament ein. Die Stimmen für unterlegene Kandidaten verfallen.

Die britische Sonntagszeitung „The Observer“ wirft Johnson in einem Kommentar vor, den Terroranschlag zu instrumentalisieren. „Nach solchen Attacken wird unweigerlich die Frage aufgeworfen, wie man sie hätte verhindern können“, heißt es in dem Meinungsstück. Und weiter: „Dabei besteht in Wahlkampfzeiten die Gefahr, dass Politiker versuchen, Lösungen anzubieten, die ihnen Wählerstimmen bringen, anstatt offen zu sein für besonnene und realistische Analysen.

Tote auf London Bridge: Mann hält Attentäter mit Narwal-Stoßzahn auf - Jetzt wird er geehrt

Update 10.38 Uhr: Weil er bei dem Terroranschlag in London den Attentäter mit dem Stoßzahn eines Narwals aufgehalten hat, soll ein Pole in seiner Heimat ausgezeichnet werden. Justizminister Zbigniew Ziobro werde Staatspräsident Andrzej Duda vorschlagen, dem Mann die Medaille für Zivilcourage und Opferbereitschaft zu verleihen, schrieb Ziobros Sprecher am Samstag auf Twitter.

„Gegen den Terrorismus ist jede Waffe erlaubt“, kommentierte Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki auf Facebook. „Polen ist stolz auf Sie.“

London Bridge: Video zeigt dramatische Szenen - Johnson droht mit Konsequenzen

Update vom 1. Dezember 2019, 9.38 Uhr: Nach der tödlichen Messerattacke auf der London Bridge gerät die britische Regierung immer stärker unter Druck. Der Täter war 2012 zu 16 Jahren Haft verurteilt worden. Nach nur sieben Jahren im Gefängnis war er aber wieder frei. Premierminister Boris Johnson droht die frühzeitige Haftentlassung von Straftätern prüfen zu lassen.

Am Freitag, 29. November, sind bei einer Messerattacke in London zwei Menschen getötet und drei weitere verletzt worden. Der Attentäter Usman Khan (28) wurde schließlich von der Polizei erschossen. 

Bei dem Anschlag kommt der 25-jährige Jack Merrit ums Leben. Er hatte an der Cambridge Universität Recht und Kriminologie und war Kurskoordinator eines Rehabilitationsprogramms für Gefängnisinsassen. Im Rahmen dieses Programms unterstütze er Häftlinge dabei Jura zu studieren - damit sie ihre eigenen Rechte besser verstehen und einfordern konnten. Aber auch, um Rückmeldung darüber zu geben, an welchen Stellen das britische Gesetz zu ungenau formuliert sei oder Mängel aufweise, die in der Realität nur schlecht umgesetzt würden. 

Die Studenten im Gefängnis hätten oft eine „sehr detaillierte Vorstellung“ davon, wie das Rechtssystem funktioniere, erklärte Merrit in einem Podcast, den die BBC nun in Auszügen veröffentlicht hat. Sie könnten deshalb sehr gut erklären, an welchen Stellen es besserer Aufklärung bedürfe und wo man rechtlich nachjustieren müsse.  

Usam Khan, der nach Angaben des IS einem terroristischen Auftrag gefolgt war, hatte vor der Attacke die Rehabilitations-Konferenz „Learning Together“ besucht, die Merrit in der Fishmongers Hall organisiert hatte.

Der Attentäter von London war ein verurteilter Terrorist.

Tote auf London Bridge: Video zeigt dramatische Szenen - Verurteilter Mörder wird zum Helden

Nachricht vom 30. Dezember , 22.11 Uhr: Nach dem offenbar islamistischen Anschlag mit zwei Toten in London will Premierminister Boris Johnson das Prinzip vorzeitiger Haftentlassungen prüfen lassen. Es ergebe "keinen Sinn, wenn Menschen, die wegen terroristischer Straftaten verurteilt wurden, vorzeitig entlassen werden", sagte Johnson am Samstag bei einem Besuch am Tatort. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte unterdessen die tödliche Messerattacke für sich.

London Bridge: IS reklamiert Anschlag für sich

Update, 19.53 Uhr: Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Anschlag mit zwei Todesopfern in London für sich reklamiert. Der Angriff am Freitag sei von einem „Krieger des Islamischen Staates durchgeführt“ worden, teilte der IS über eines seiner Sprachrohre am Samstag mit.

Der Terrorexperte Peter Neumann vom Londoner King's College hält die Mitteilung für echt. Er gab aber zu bedenken, dass es sich lediglich um eine Behauptung der Terrormiliz handele. Sie beinhalte keine Details oder Täterwissen.

London-Bridge-Anschlag: Opfer-Identität geklärt

Update, 17.42 Uhr: Attentäter Usman Khan tötete auf der London Bridge zwei Menschen und verletzte drei weitere mit einem Messer. Nun ist der Name eines der Opfer bekannt gegeben worden, der den Anschlag mit dem Leben bezahlte. Wie die BBC berichtet, heißt das männliche Opfer des Angriffs Jack Merritt. Der 25-Jährige hatte an der Cambridge-Universität seinen Abschluss gemacht. 

Die englische Sky-Seite berichtet zudem, dass Jack Merritt einer der Kurs-Koordinatoren von „Learning Together“ war, die die Rehabilitations-Konferenz in der Fishmongers Hall organisiert hatten, die der Attantäter vor seiner Tat besucht hatte. „Learning Together“ war demnach eine Initiative des Cambridge Instituts für Kriminologie.

Der Vater von Jack Merritt, David, bestätigte demnach den Tod seines Sohnes via Twitter. Zudem schrieb er: „Mein Sohn Jack, der bei dem Angriff getötet wurde, hätte sich nicht gewünscht, dass sein Tod als Prolog für noch drakonischere Strafen benutzt wird.“

Daneben verlor eine Frau am Freitag bei dem Anschlag ihr Leben. Ihre Identität ist weiter unbekannt.

Tote auf London Bridge: Video zeigt dramatische Szenen - Verurteilter Mörder wird zum Helden

Update, 17.28 Uhr: Auch dem mutigen Eingreifen von Passanten ist es zu verdanken, dass bei dem Anschlag in London nicht noch mehr Personen verletzt wurden. Während der Angreifer mit einem Messer in der Hand drohte, griffen ihn mehrere Menschen an. Einer benutzte dabei einen Feuerlöscher, einer holte den Stoßzahn eines Wales zur Hilfe. In den sozialen Medien kursieren Videos, die zeigen, wie Passanten den Täter festhalten. 

Vielfach diskutiert wurde im Nachgang, dass der Angreifer bereits 2012 wegen „terroristischer Straftaten“ verurteilt worden war, er aber im Dezember 2018 aus dem Gefängnis entlassen worden war. Das berichtete die BBC

Nun berichtet die Times, dass unter den mutigen Passanten, die spontan eingeschritten waren, ein verurteilter Mörder gewesen sei. Der 42-Jährige James Ford wurde demnach 2004 wegen des Mordes an einer 21-jährigen Frau zu einer lebenslangen Haftstrafe mit mindestens 15 Jahren hinter Gittern verurteilt. Er soll sich auf Freigang befunden haben und deshalb auf der London Bridge gewesen sein.

Das wirft ein anderes licht auf Aussagen von etwa Premierminister Boris Johnson, der als Konsequenz auf den Anschlag angekündigt hatte die Strafen für schwere und gewalttätige Straftaten verschärfen zu wollen.

Tote auf London Bridge: Dramatische Szenen - Passant hielt Attentäter mit Narwal-Stoßzahn in Schach

Update, 14.05 Uhr: Bei dem Terroranschlag in London am Freitag mit zwei Toten ist womöglich nur durch das beherzte Eingreifen von Zivilisten Schlimmeres vereitelt worden. Ein Mann bekämpfte den Attentäter Augenzeugenberichten zufolge mit einem Narwal-Stoßzahn, den er von der Wand der Fishmonger's Hall genommen hatte. 

In der alten Gildehalle der Fischhändler in der City of London hatte der tödliche Messerangriff um kurz vor 14 Uhr (Ortszeit) begonnen. Der Anschlag endete nur wenige Minuten später auf der nahen London Bridge, wo Polizisten den 28 Jahre alten Täter erschossen.

Ein Video, das auf sozialen Netzwerken kursierte, soll die Auseinandersetzung zeigen. Drei Männer versuchen einen vierten zu Boden zu bringen. Einer davon hat eine Stange in der Hand. Dabei soll es sich um den Stoßzahn gehandelt haben. Ein zweiter sprüht dem Angreifer mit einem Feuerlöscher ins Gesicht. Ein dritter geht mit bloßen Händen auf den Attentäter los. Die Tageszeitung „The Times“ berichtete unter Berufung auf Augenzeugen, bei dem Mann mit dem Narwal-Stoßzahn handle es sich um einen polnischen Koch namens Luckasz, der in der Fishmonger's Hall arbeitet.

Update, 13.10 Uhr: Nach dem Anschlag mit zwei Toten in London ist in Großbritannien eine Debatte über die routinemäßige vorzeitige Entlassung von Häftlingen entbrannt. Zuvor war bekannt geworden, dass der Attentäter Usman Khan, der am Freitag eine Frau und einen Mann nahe der London Bridge tötete, ein verurteilter Terrorist war, der vorzeitig auf freien Fuß gekommen war.

Die Entlassung war Medienberichten zufolge routinemäßig erfolgt. Die zuständige Kommission (Parole Board) teilte am Samstag mit, sie sei nicht an der Entscheidung beteiligt gewesen. „Ich habe seit Langem argumentiert, dass es ein Fehler ist, Schwer- und Gewaltverbrecher vorzeitig aus dem Gefängnis zu entlassen“, sagte Premierminister Boris Johnson (Konservative) am Freitagabend.

Der 28 Jahre alte Usman Khan hatte der Tageszeitung „The Times“ zufolge gemeinsam mit weiteren acht Extremisten einen Anschlag auf die Londoner Börse geplant, bevor er 2012 zu 16 Jahren Haft verurteilt wurde. Außerdem wollte er demnach im pakistanischen Teil Kaschmirs ein Trainingscamp für Terroristen aufbauen. Er war bereits im Dezember 2018 unter Bewährungsauflagen auf freien Fuß gekommen, wie die Polizei mitteilte. Dem „Times“-Bericht zufolge trug er eine el ektronische Fußfessel.

Attentäter von London Bridge wurde 2012 wegen Terror-Plänen verurteilt - Richter warnte vor ihm

Nun müsse man herausfinden, wie Usman Khan das Attentat ausführen konnte, sagte der Chef der britischen Anti-Terror-Ermittler, Neil Basu. Laut der Tageszeitung „The Guardian“ hatte der Richter bei Khans Verurteilung dessen Pläne als „ernsthaftes, langfristiges Projekt“ bezeichnet und gewarnt, der Mann könne ein dauerhaftes Risiko für die Öffentlichkeit darstellen.

Ursprünglich sollte Usman Khan nicht wieder freigelassen werden, es sei denn, er werde nicht mehr als Bedrohung angesehen. Diese Bedingung sei später aufgehoben worden.

Tote bei Messerattacke auf London Bridge: Neue Details zum Täter - Er plante einst Attacke auf Boris Johnson

Update vom 30. November 2019, 10.35 Uhr: Nach dem Messerangriff auf der London Bridge, bei dem zwei Menschen starben und der Attentäter Usman Khan erschossen wurde, kommen immer mehr Details zu dem islamistischen Terroristen ans Licht. Im Jahr 2012 wurde dieser zusammen mit acht weiteren Männern verurteilt, weil sie planten, den Big Ben, Westminster Abbey und die Londoner Börse mit Bomben anzugreifen

Zusätzlich sollen die Attentäter eine handschriftliche Liste gehabt haben, auf der Namen und Adressen potenzieller Zielpersonen standen - unter ihnen auch der heutige Premierminister Boris Johnson, der damals Bürgermeister von London war. Das schreibt die britische Zeitung The Guardian.

Für die Planung des Anschlags sollte Khan eine 16-jährige Haftstrafe verbüßen, kam aber bereits 2018 frei. Er wurde mit einer elektronischen Fußfessel überwacht.

Update vom 30. November 2019, 10.09 Uhr: Die Zahl der Polizeistreifen in der britischen Hauptstadt ist nach der tödlichen Messerattacke an der London Bridge erhöht worden. Es werde mehr sichtbare Präsenz von Beamten am Wochenende geben, sagte der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan in einem Interview mit BBC Radio am Samstag. Der Anschlag erfolgte rund zwei Wochen vor der britischen Parlamentswahl am 12. Dezember.

Tote bei Messerattacke auf London Bridge: Neue erschreckende Details zum Angreifer

Update vom 30. November 2019, 7.00 Uhr: Ein mutmaßlich islamistischer Angreifer tötete am Freitag zwei Menschen in der britischen Hauptstadt, bevor er von Passanten überwältigt und von Polizisten erschossen wurde. 

Jetzt kommen immer mehr erschreckende Details über den Angreifer ans Licht: Der 28-jährige Mann war 2012 wegen einer terroristischen Straftat verurteilt worden und vor einem Jahr unter Auflagen freigekommen, erklärte der Chef der britischen Anti-Terror-Polizei, Neil Basu.

Messerattacke auf London Bridge: Angreifer trug Fußfessel

Medienberichten zufolge trug der Angreifer Usman Khan eine elektronische Fußfessel. Er lebte offenbar in der Grafschaft Staffordshire in Mittelengland. Dort gab es nach Angaben von Basu in der Nacht zum Samstag Durchsuchungen. Nach weiteren Verdächtigen werde nicht aktiv gefahndet.

Der Attentäter von London war ein verurteilter Terrorist.

Khan, der eine Sprengstoffattrappe trug, nahm laut Basu unmittelbar vor der Tat an einer Veranstaltung mit dem Titel "Gemeinsam lernen" in der Fishmonger's Hall in London teil. Laut Medienberichten handelte es sich dabei um Veranstaltung der Universität von Cambridge zur Rehabilitierung von ehemaligen Gefängnisinsassen.

In dem historischen Gebäude auf der nördlichen Seite der Brücke habe der Angriff vermutlich begonnen, erklärte Basu. Ein Mann und eine Frau wurden getötet. Zwei weitere Frauen und ein Mann wurden verletzt und befanden sich am Abend noch im Krankenhaus.

Angreifer von London Bridge bereits zu Haftstrafe verurteilt - er kam frühzeitig aus Haft frei 

Laut der Nachrichtenagentur Press Association (PA) war Khan zu einer 16-jährigen Haftstrafe verurteilt worden, weil er Mitglied einer Gruppe gewesen sei, die einen Bombenanschlag auf die Londoner Börse verüben und ein Trainingslager für Terroristen in Pakistan einrichten wollte. Der 28-jährige Usman Khan sei 2012 verurteilt und im Dezember 2018 unter Auflagen aus der Haft entlassen worden, teilte der Chef der britischen Anti-Terror-Polizei, Neil Basu, in der Nacht zu Samstag mit.

Zu Beginn einer Krisensitzung der Regierung sagte Premierminister Boris Johnson am Freitagabend, es sei ein "Fehler, gewalttätige Kriminelle vorzeitig aus dem Gefängnis zu entlassen". Zugleich dankte der Premier den Einsatzkräften für ihr schnelles Handeln. "Dieses Land wird sich niemals durch diese Art von Angriffen verängstigen, teilen oder einschüchtern lassen", sagte Johnson. "Unsere Werte, unsere britischen Werte werden siegen", fügte der konservative Regierungschef hinzu.

Mehrere Tote bei Messerattacke auf London Bridge - drastisches Video zeigt Eingreifen eines Passanten

Update 22.46 Uhr: Fünf Minuten nachdem der Attentäter begann, mit dem einem Messer auf Passanten einzustechen, konnte er von der Polizei festgesetzt und erschossen werden. Ein Erfolg, der wohl nur deswegen gelang, weil viele mehrere mutige Passanten auf der London Bridge den Angreifer überwältigen und entwaffnen konnten. Auf einem Video der BBC ist zu sehen, wie der Attentäter von mehreren Personen am Boden festgehalten wird. Eine dieser Personen schafft es, ihm das Messer zu entreißen und damit wegzulaufen.

Die anderen Helfer können den Attentäter bis zum Eintreffen der Polizei am Boden halten und so eine Flucht verhindern. Die eintreffenden Beamten entschieden sich auf Grund der Sprengstoffweste des Attentäters - die sich später als Attrappe herausstellte - diesen mit gezielten Schüssen auszuschalten. Der Angreifer erlag noch Vorort seinen Verletzungen.

London Bridge: Polizei bestätigt zwei weitere Todesopfer nach Messerattacke - Zustand einer Person weiter kritisch

Update 22.08 Uhr: Die Londoner Polizei hat soeben bestätigt, dass bei dem Messerangriff auf der London Bridge am Freitagmittag zwei Passanten getötet wurden. Drei weitere wurden darüber hinaus verletzt und befinden sich zur Behandlung im Krankenhaus. Der Zustand einer Person sei momentan kritisch, aber stabil berichtet Sky News.

Londons Bürgermeister Khan und Oppositionsführer Corbyn haben sich tief getroffen gezeigt und den Angehörigen der Opfer ihr Beileid ausgesprochen.

Update 21.17 Uhr: Eine weiter schockierende Attacke hat eine europäische Metropole getroffen. Bei einem Messerangriff in Den Haag sollen mehrere Menschen verletzt worden sein.

London Bridge: Nach Messerattacke in London - mehrere Verletzte bei Messerangriff in Den Haag

Update 19.25 Uhr: Bei der Messerattacke auf der London Bridge am Freitagmittag sind neben dem Angreifer zwei Menschen ums Leben gekommen. Das berichten die BBC und der Mirror. 

Update 19.23 Uhr: Auch wenn der Einsatz der Londoner Polizei noch andauert, spricht Premierminister Johnson davon, dass der Vorfall „abgeschlossen“ sei. Das berichtet die BBC. Es werde dennoch Treffen und Besprechungen in der Downing Street Nr. 10, dem Sitz des Premierministers, geben. 

Update 18.37 Uhr: Die Londoner Polizei hat bekannt gegeben, dass die Anwohner in dem gesperrten Gebiet nicht in ihre Häuser zurückkehren dürfen. Sie müssten zumindest über Nacht an einem anderen Ort bleiben, berichtet Sky News. Der Einsatz der Anti-Terror-Einheiten könnte noch das gesamte Wochenende andauern.

Die Londoner Polizei hat darüber hinaus bekannt gegeben, dass am Wochenende vermehrt Polizei-Patrouillen zum Einsatz kommen sollen. Teilweise auch mit schwerer Bewaffnung. 

Messerangriff: London Bridge wurde bereits 2017 Schauplatz eines Terroranschlags

Update 18.32 Uhr: Die Angriffe vom Freitagmittag waren nicht die ersten terroristisch motiviert Angriffe auf der London Bridge. Die Brücke in der englischen Hauptstadt wurde bereits 2017 Schauplatz eines Anschlags. Damals attackierten islamistisch motivierte Angreifer mit einem Lieferwagen und Messern wahlos Passanten auf der Brücke. Damals reklamierte die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) die Attacke mit acht Toten und 48 Verletzten für sich.

Update 18.23 Uhr: Premierminister Boris Johnson hat sich über Twitter zu dem terroristischen Angriff auf der London Bridge geäußert: „Das ist ein alarmierender Vorfall und alle meine Gedanken sind bei den Opfern und deren Familien.“ Darüber hinaus bedankt sich Johnson bei der Londoner Polizei für ihren Einsatz. 

London Bridge: Mehrere Personen nach Terrorangriff verletzt - Zustand weiterhin unklar

Update 18.17 Uhr: Die Sprengstoffattrappe, welche der vermeintliche Täter wie eine Weste am Körper getragen haben soll, war nach Aussagen der Polizei der Grund dafür, dass die Beamten die tödlichen Schüsse auf den Angreifer abgaben. In einem Video, welches auf Twitter kursiert, ist zu sehen, wie ein Polizeibeamter einen Passanten von dem vermeintlichen Angreifer wegzieht, um seinem Kollegen eine freie Schussbahn zu ermöglichen. Der Angreifer wurde dann mit zwei Schüssen getötet.

Die London Bridge ist gerade um die Mittagszeit ein Vielbesuchter Ort im Zentrum von London. Viele Menschen würden sich während ihrer Mittagspause dort aufhalten.

Update 18.00 Uhr: knapp fünf Stunden nach der Messerattacke auf der London Bridge ist der gesundheitliche Zustand der Verletzten noch weiterhin unklar. Die Polizei konnte noch keine Auskunft über die Personen geben, die von dem Angreifer verletzt wurden. Es soll sich aber um mehrere Verletzte handelt, manche davon seien sogar schwer verletzt.

London Bridge: Bürgermeister spricht nach Messerattacke: „Müssen im Angesicht des Terrorismus vereint zusammenstehen“

Update 17.47 Uhr: Vor wenigen Minuten trat Londons Bürgermeister Sadiq Khan vor die Presse. Er bestätigte, dass mehrere Menschen verletzt wurde, manche davon auch schwer. London müsste sich in dieser dunklen Stunde vereinigt gegen den Terrorismus stellen, so Khan. London würde sich nicht von diesen Angriffen spalten lassen. „Wir müssen und werden im Angesicht des Terrorismus vereint und resolut zusammenstehen. Die, welche versuchen uns anzugreifen und zu spalten werden niemals Erfolg haben.“

Der 49-Jährige bedankte sich darüber hinaus bei den Polizisten für ihren Einsatz und speziell bei den Passanten, die den Angreifer auf der London Bridge überwältigten und ihm das Messer abnehmen konnten.

Update 17.42 Uhr: Eine Anti-Terroreinheit der Londoner Polizei durchsucht zu diesem Zeitpunkt noch immer das abgesperrte Gebiet nach möglichen Helfern des Täters. Darüber hinaus soll sichergestellt werden, dass  sich in dem Gebiet kein Sprengstoff bzw. Sprengstoffattrappen, wie der vermeintliche Täter eine bei sich trug, befindet.

Messerattacke auf London Bridge: Angreifer trug Sprengstoff-Attrappe

Update 17.35 Uhr: Englands Premierminister Boris Johnson hat derweil eine Krisensitzung angeordnet, um auf die Messerattacke auf der London Bridge zu reagieren. Weitere Politiker wie Oppositionsführer Jeremy Corbyn und Londons Bürgermeister Sadiq Khan haben via Twitter Anteilnahme an dem Angriff genommen und die Polizei für ihre Reaktion gelobt. 

Update 17.23 Uhr: Die Stellungnahme der Polizei läuft. Die Londoner Polizei bestätigt, dass der mutmaßliche Angreifer von Polizeibeamten erschossen wurde und noch Vorort seinen Verletzungen erlag. Auch wenn genauer Informationen über den Täter und sein Motiv noch fehlen hat die Polizei bestätigt, dass es sich bei dem Vorfall um einen terroristischen Angriff handelte. Ebenfalls unklar ist zu diesem Zeitpukt, ob der Täter alleine handelte oder Komplizen hatte. 

Darüber hinaus wurde bekannt gegeben, dass der Angreifer wohl etwas am Körper trug, was einer Sprengstoffweste ähnelte. Die Polizei sprach davon, dass es sich bei der Gerätschaft allerdings wohl nur um eine Attrappe hielt. 

Messerattacke auf London Bridge: Polizei erschießt mutmaßlichen Täter am Tatort

Update 17.13 Uhr: Die Polizei von London behandelt die Messerattacke wie einen terroristischen Angriff, auch wenn das Motiv des Täters noch nicht endgültig geklärt wurde. Die für 17.00 Uhr angekündigte Stellungnahme der Londoner Polizei hat noch nicht begonnen. Das Gebiet um den Tatort bleibt nach wie vor gesperrt und den Bürgern der englischen Hauptstadt wird geraten, dieses zu meiden. 

Update 17.02 Uhr: In den sozialen Medien kursieren mehrere Videos, die den Vorfall auf der London Bridge zeigen. Dort ist zusehen, wie mehrere Männer sich auf einen am Boden liegenden Mann stürzen, bei dem es sich um den Täter handeln könnte. Ein Mann entreißt ihm ein Messer und läuft mit diesem davon, ehe die Polizei mehrere Schüsse auf den mutmaßlichen Täter abgab. 

Derweil hat die Londoner Polizei für 17.00 Uhr eine Stellungnahme zu der Messerattacke auf der London Bridge angekündigt und bestätigt, dass auf mehrere Menschen eingestochen wurde.  

London Bridge: Polizei riegelt nach Messerattacke Brücke mitten im Zentrum ab

Erstmeldung vom 29. November 2019:

London - Nach Schüssen in London wurde die London Bridge im Zentrum der britischen Hauptstadt abgeriegelt. Wie die BBC berichtet, sei eine Gruppe von Männern in den Zwischenfall verwickelt gewesen. Ein BBC-Reporter habe einen Kampf auf der London Bridge beobachtet. Er habe beobachtet, wie mehrere Menschen versucht haben einen Mann zu Boden zu drücken. Dann seien Schüsse gefallen. 

London Bridge: Polizei bestätigt Messerattacke und spricht von Terrorverdacht

Die Londoner Polizei bestätigte einen Vorfall an der London Bridge. Menschen in der Nähe wird empfohlen den Anweisungen der Polizei zu folgen. 

Laut Angaben der Polizei stach ein Mann wahllos auf Menschen ein. Um 1.58 Uhr Ortszeit (15 Uhr MEZ) sei ein Notruf eingegangen. Die Polizei geht von mehreren Verletzten aus. Der Mann sei überwältigt und festgenommen worden. Rettungskräfte sind vor Ort.

Sky News schreibt, dass ein Mann von der Polizei auf der London Bridge angeschossen und getötet worden sei. Das bestätigt nun auch die Polizei.  

Londons Bürgermeister Sadiq Khan fordert alle Menschen, die sich in der Nähe des Tatorts befinden via Twitter auf, den Anweisungen der Polizei Folge zu leisten. Er stünde im engen Kontakt mit der Polizei. 

London Bridge: Ein Toter bei „Terror-Attacke“

Die Umstände von dem Zwischenfall auf der London Bridge sind nach Angaben der Polizei zu diesem Zeitpunkt noch unklar. Vorsorglich stuft Scotland Yard jedoch den Vorfall als „Terror“ ein.

Attacke auf London Brigde - Augenzeugen berichten von Panik

Augenzeugen posten Videos in der Nähe des Tatorts auf Twitter. Einsatzkräfte der Polizei sind zu sehen, die Passanten in der Nähe zurufen sich nach drinnen zu begeben.

London Bridge: Nach dem Vorfall im Zentrum von London sichert ein bewaffneter Polizist den Tatort ab.

London Bridge ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in der britischen Hauptstadt. Der gleichnamige Bahnhof London Bridge wurde nach dem Vorfall gesperrt. 

Weitere Infos folgen.

ml

Rubriklistenbild: © AFP / DANIEL LEAL-OLIVAS

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