Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mord in Marseille

Vater vor Augen von kleinem Sohn erschossen

Marseille - Mit Kalaschnikow-Salven regelrecht hingerichtet worden ist ein 40 Jahre alter Mann in Südfrankreich. Sein neunjähriger Sohn saß bei dem Angriff zweier Vermummter mit im Auto.

Vor den Augen seines neunjährigen Sohns ist in der südfranzösischen Hafenstadt Marseille ein Mann mit Kalaschnikow-Salven regelrecht hingerichtet worden. Zwei vermummte Angreifer feuerten rund 20 Mal durch die Windschutzscheibe auf den in einem Mietwagen sitzenden 40-Jährigen, wie Ermittler am Dienstagabend sagten.

Der Mann wurde in Kopf und Bauch getroffen und starb sofort. Sein Sohn versteckte sich hinter einem Sitz und blieb unverletzt. "Es ist ein Wunder, dass er nicht getroffen wurde", sagte Staatsanwalt Brice Robin.

Opfers wegen Drogenhandels bekannt

Die Angreifer flohen in einem gestohlenen Kleinwagen, der später ausgebrannt aufgefunden wurde. Laut Polizei handelte es sich bei den beiden vermutlich um Profis. Das Opfer war wegen Drogenhandels polizeibekannt, der Mann soll nach Angaben eines Ermittlers sogar der Chef des Drogenhändlerrings in dem als gefährlich geltenden Stadtteil Val Plan im Norden von Marseille gewesen sein.

Es ist bereits der vierte seit Jahresbeginn im Großraum Marseille mit Schusswaffen verübte Mord. Im vergangenen Jahr waren im blutigen Bandenkrieg im Drogenmilieu nach Behördenangaben 17 Menschen getötet worden.

afp

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Kommentare