“Zu provokant“

Frau wegen dieser Klamotten aus Lokal geworfen - doch sie vermutet anderen Grund

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Sueretta E. teilte ihr kontroverses Outfit auf Facebook. 

Eine junge Mutter aus Pennsylvania musste ein Restaurant verlassen, weil sie angeblich „zu provokant“ angezogen war. Doch das wahre Problem soll ein anderes gewesen sein.

Unser Artikel vom 7. Juni 2019:

Erie/USA - Es sollte einfach ein lustiger Familienabend werden - doch das, was einer Frau aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania passierte, sorgte für eine hitzige Diskussion im Netz über das Problem des Body Shaming.

Darunter versteht man ein soziales Phänomen, bei dem Übergewichtige von der Gesellschaft diskriminiert werden. Und genau das passierte Sueretta E. vor ungefähr einer Woche, als sie mit ihrer Familie in einem Restaurant der Kette „Golden Corral“ essen wollte. Eigentlich sollte an dem Abend der Geburtstag ihres kleinen Sohnes gefeiert werden, dafür waren auch Freunde extra mitgereist. Eine Stunde lang fuhr die Familie nach Erie. Als sie dort ankamen und endlich etwas essen wollten, verwandelte sich die nette Feier in einen Albtraum für Sueretta. Plötzlich kam ein Angestellter des Restaurants zu der jungen Mutter und teilte ihr mit, ein Kunde habe sich über ihre „zu provokante“ Kleidung beschwert. Daher sollte sie sich entweder umziehen oder das Lokal verlassen. 

Mutter fliegt aus Restaurant, weil ein Kunde ein Problem mit ihrem Outfit hatte

An dem Abend trug die Frau eine kurze Jeanshose und ein bauchfreies Oberteil - offensichtlich zu wenig für den Geschmack eines Kunden. Sueretta und ihr Ehemann versuchten daraufhin, dem Angestellten und dem Filialleiter des Restaurants zu erklären, dass sie eine Stunde lang gefahren seien. Außerdem hatten sie keine Wechselklamotten dabei. Doch das interessierte sie nicht und schließlich musste die Familie den „Golden Corral“ verlassen.

Mit einem Post auf Facebook spricht die Mutter jetzt offen über die schwere Demütigung und zeigt auch ein Bild ihres Outfits. Sueretta ist sich sicher: Das Problem waren nicht die Klamotten, die sie anhatte, sondern ihr Gewicht. "Ich habe gesehen, dass die Leute dort mitunter weniger tragen und nichts zu ihnen gesagt wird", schreibt die Amerikanerin. "Ich glaube wirklich, dass etwas zu mir gesagt wurde, weil ich nicht dünn bin und es nicht als sexy gilt.“ Mehrmals habe sie auch versucht, eine Erklärung von den zuständigen Leitern der Kette zu bekommen, doch niemand wollte sich bei ihr entschuldigen.

Empörung auf Facebook: „Das ist so falsch!“

Mit ihrem Facebook-Post will Sueretta ein Zeichen gegen Body Shaming setzen - und scheint damit erfolgreich zu sein: Über 500 Mal wurde den Beitrag geteilt, unter dem Bild sind zahlreiche Kommentare zu lesen, die Sueretta Mut machen sollen. „Du bist wunderschön. Lass dich nicht unterkriegen“, schreibt ein User. Ein anderer ist empört: „Das ist so falsch! Aber aus irgendeinem Grund ist es für Mädchen akzeptabel, mit Shorts herumzulaufen, die ihren Po zeigen.“

Weiter westlich im Land - genauer gesagt im Bundesstaat Nevada - soll es zu einer aberwitzigen Akion kommen. Ein User will die berüchtigte „Area 51“ angreifen. Doch was als Spaß anfing, ist nun ein viraler Trend, der über 1,2 Millionen Menschen auf Facebook interessiert. 

Auch Fitness-Guru Attila Hildmann wurde in den sozialen Netzwerken für sein Gewicht kritisiert. Jetzt wehrt sich der vegane TV-Koch mit einer krassen Challenge - und setzt seinen Porsche aufs Spiel.

Eine Mutter aus Wales machte unterdessen einen schrecklichen Fehler, den sie nun ihr Leben lang bereuen wird: Sie nahm ihr vier Wochen altes Baby mit in einen Club. Für das Kind endete die Nacht tödlich.

fm

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