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Menschenrechtsgerichtshof

Urteil stärkt nationale Leihmutterschafts-Verbote

Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg. Foto: Jean-Christophe Bott
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Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg.

Straßburg - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Position von Ländern gestärkt, in denen eine Leihmutterschaft verboten ist.

Die Straßburger Richter lehnten die Klage eines italienischen Paars ab, das in Russland ein Kind von einer Leihmutter zu Welt hatte bringen lassen. (Beschwerde-Nr. 25358/12)

Die italienischen Behörden durften dem Paar das Kind wegnehmen, um das nationale Leihmutterschafts-Verbot durchzusetzen, entschied der Gerichtshof. Weder der Mann noch die Frau waren nämlich mit dem Kind biologisch verwandt. Da der Junge zudem erst wenige Monate bei den Wunscheltern gelebt hatte, überwiege in dem Fall das Interesse des Staates, «Unordnung zu verhindern», so das Urteil.

In der ersten Instanz hatte der Menschenrechtsgerichtshof noch das Kindeswohl in den Vordergrund gerückt. Ein Kind aus einer Familie zu nehmen, sei eine extreme Maßnahme, die nur als letztes Mittel in Betracht kommen dürfe, hieß es in der damaligen Entscheidung.

Auch die Vermittlung von Leihmüttern ist in Deutschland strafbar.

dpa

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