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Prozess in Hildesheim

Urteil im Prozess nach Schüssen auf Ehemann verzögert sich

Die Angeklagte (M) zusammen mit ihrer Anwältin während eines Verhandlungstages im Januar. Foto: Julian Stratenschulte
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Die Angeklagte (M) zusammen mit ihrer Anwältin während eines Verhandlungstages im Januar. Foto: Julian Stratenschulte

Hildesheim (dpa) - Im Prozess gegen eine 21-Jährige, die ihren wesentlich älteren Ehemann erschossen haben soll, werden überraschend zwei Zeugen erneut gehört. Ob das Landgericht Hildesheim noch heute ein Urteil fällt, war zunächst unklar.

«Es sind neue Schreiben aufgetaucht», sagte der Vorsitzende Richter. Deshalb werde er wieder in die Beweisaufnahme einsteigen. Die Frau soll den 63-Jährigen Ende Juli in Algermissen getötet haben und dann mit ihrem Liebhaber in den Urlaub gefahren sein. Sie schweigt zu den Vorwürfen. Der Anklage hatte elf Jahre Gefängnis wegen Totschlags, die Verteidigung einen Freispruch aus Mangel an Beweisen gefordert.

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