Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

16 Überlebende

„Menschliche Tragödie“ - 46 Leichen in Lastwagen in US-Bundesstaat Texas entdeckt

In einem Lastwagen im US-Bundesstaat Texas sind die Leichen von 46 Menschen entdeckt worden. 16 Menschen, darunter auch Kinder, konnten lebend geborgen werden.

San Antonio – „Es ist tragisch“, sagte der Bürgermeister von San Antonio, Ron Nirenberg, wie der Lokalsender KSAT berichtet. „Sie hatten Familien … und versuchten wahrscheinlich, ein besseres Leben zu finden. Es ist nichts weniger als eine schreckliche menschliche Tragödie.“

Die Leichen von 46 Menschen sind in einem Lastwagen im Großraum San Antonio im US-Bundesstaat Texas gefunden worden. San Antonios Feuerwehrchef Charles Hood bestätigte die vorläufige Opferzahl am Montagabend (Ortszeit). Demnach wurden 16 Überlebende in Krankenhäuser gebracht, zwölf Erwachsene und vier Kinder.

Schrecklicher Fund in Texas: Überlebende aus abgestellten Truck geborgen

Die Überlebenden waren bei Bewusstsein, als sie in Kliniken gebracht wurden, wie Feuerwehrchef Hood sagte. „Die Patienten, die wir gesehen haben, waren heiß, sie haben unter Hitzeschlägen gelitten.“ In San Antonio herrschten am Montag laut dem nationalen Wetterdienst Höchsttemperaturen um die 38 Grad.

In dem Anhänger habe sich kein Wasser befunden, sagte Hood weiter. Zwar habe es sich um einen Kühllaster gehandelt; es sei aber keine Kühlanlage am Laufen gewesen.

Die Polizei sperrt den Schauplatz ab, an dem ein LKW-Anhänger mit mehreren Leichen entdeckt wurde in San Antonio.

San Antonio (USA): Migranten im Lastwagen versteckt

Die Behörden gaben drei Festnahmen bekannt. Der Lastwagen wurde nahe der Autobahn Interstate 35 gefunden, die zur Grenze zu Mexiko führt. Immer wieder werden von Mexiko aus in Lastwagen versteckte Migranten in die USA geschleust. Von San Antonio zur Grenze zum Nachbarland sind es etwa 250 Kilometer. 2017 waren in der Großstadt ebenfalls in einem Anhänger zehn tote Migranten entdeckt worden, dutzende Menschen mussten ins Krankenhaus.

Mexikos Außenminister Marcelo Ebrard sprach am Montag mit Blick auf die 46 Toten von einer „Tragödie“. Er kündigte an, der mexikanische Konsul werde sich zu dem Unglücksort begeben, auch wenn die Nationalität der Opfer noch nicht bekannt sei.

Der erzkonservative Gouverneur von Texas, Greg Abbott, machte derweil die Migrationspolitik von Präsident Joe Biden für den Tod der 46 Migranten verantwortlich. „Diese Todesfälle sind Bidens Schuld“, erklärte Abbott im Kurzbotschaftendienst Twitter. Sie seien „das Ergebnis seiner tödlichen Politik der offenen Grenzen“, erklärte Abbott. Es habe „tödliche Konsequenzen“, geltendes Recht nicht durchzusetzen.

Die oppositionellen Republikaner werfen Biden vor, in der Migrationspolitik und bei der Sicherung der Südgrenze einen zu laxen Kurs zu fahren. Sie wollen dieses Thema auch im Wahlkampf für die Kongress-Zwischenwahlen im November für sich nutzen.(afp/ml)

Der Fund von 39 Leichen in einem Kühlcontainer nahe London sorgte 2020 für Schlagzeilen.

Rubriklistenbild: © Eric Gay/dpa

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Sie haben aber die Möglichkeit uns Ihre Meinung über das Kontaktformular zu senden.

Die Redaktion