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„Das wird heftig“

Tausende Australier fliehen vor Zyklon "Debbie"

Dem Norden Australiens steht ein heftiger Sturm bevor.
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Dem Norden Australiens steht ein heftiger Sturm bevor.

Sydney - Wegen eines drohenden Wirbelsturms haben an Australiens Nordostküste am Montag mehrere tausend Menschen ihre Häuser verlassen müssen.

Im Norden Australiens sind am Montag tausende Menschen vor Zyklon "Debbie" in Sicherheit gebracht worden. "Das wird ein heftiger Zyklon", warnte die Regierungschefin des Bundesstaates Queensland, Annastacia Palaszczuk. Es sei mit schweren Schäden und Stromausfällen zu rechnen. "Debbie" hatte sich in den vergangenen Tagen vor der Küste von Queensland gebildet. Es wird erwartet, dass der Sturm am Dienstagmorgen auf Land trifft.

Bislang wurden mehr als 3500 Menschen in der Gegend rund um Townsville in Sicherheit gebracht, weitere 2000 sollten am Montag im Tagesverlauf ihre Häuser verlassen. Townsville ist ein bei Touristen beliebter Ort, von dem aus das Great Barrier Reef zu erreichen ist. Auch zahlreiche Touristen wurden angewiesen, sich in Sicherheit zu bringen. Mehr als hundert Schulen sowie örtliche Häfen wurden vorsorglich geschlossen.

Palaszczuk forderte die Menschen auf, den Anweisungen der Behörden zu folgen. Medienberichten zufolge weigerten sich einige Bewohner, ihre Häuser zu verlassen. Nach Polizeiangaben kam bereits ein Tourist bei einem Verkehrsunfall im Zusammenhang mit der Sturmwarnung ums Leben.

Nach Angaben des Wetterdienstes wird "Debbie" derzeit als Sturm mit der Kategorie drei auf einer Skala von fünf eingestuft. Es wird aber damit gerechnet, dass der Zyklon Kategorie vier mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 280 Kilometern pro Stunde erreicht, wenn er auf die Küste trifft. Palaszczuk erklärte, der Sturm dürfte schlimmer werden als Zyklon "Yasi" im Jahr 2011. Damals wurden Häuser zerstört und Ernten vernichtet.

Auch 2014 war Australien von einem heftigen Zyklon heimgesucht worden - doch damals kam Australien mit einem blauen Auge davon.

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