Steirer fordert Jahrzehnte später Schadenersatz

Das Pflegekind einer Mörderin? Über Jahre missbraucht und gequält 

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Steiermark - 15 Jahre lang soll ein heute 52-Jähriger von seiner ehemaligen Pflegemutter - einer verurteilten Kindesmörderin - gequält worden sein. Nun fordert er vom Land Steiermark 500.000 Euro Schadenersatz.

In den 1970ern sei er von der Frau in Pflege genommen worden. In einem Schreiben, das der Österreichischen Presseagentur (APA) vorliegt schildert der 52-Jährige seine Qualen. Tägliche Schläge, verschimmeltes Essen und Maßnahmen wie ans Bett fesseln, um nicht weglaufen zu können, habe der Steirer damals über sich ergehen lassen müssen. Sogar einen Hund habe sie so abgerichtet, dass er den Jungen beißt, sollte er versuchen, abzuhauen. Der Steirer habe noch heute eine Narbe von einem missglückten Fluchtversuch, bei dem ihm der Hund wohl in den Kiefer biss.

Das Jugendamt im südsteirischen Leibnitz soll Bescheid gewusst haben. Das steirische Verfassungsgericht prüfe derzeit den Fall des Mannes, der laut salzburg24.at bereits im vergangenen Jahr an die Öffentlichkeit gegangen ist.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture a lliance / dpa (Symbolbild)

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