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Nach Skidrama in Söll Ermittlungen gegen Skilehrer

"Es war einfach ein furchtbar tragisches Unglück!"

Söll - Die schreckliche Ski-Tragödie in Söll beschäftigt weiterhin die Behörden. Jetzt wird gegen die Skilehrer ermittelt. Unterdessen haben sich die Eltern von ihrer toten Tochter verabschiedet:

Nach dem fürchterlichen Skiunfall bei Söll, bei dem am Sonntagnachmittag ein kleines Mädchen (6) aus München starb, als sie mit dem Kopf gegen den Hydranten einer Schneekanone geprallt war, ermittelt die Polizei nun gegen den Skilehrer und die beiden Hilfsskilehrer wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung. Die drei Männer hatten die Skigruppe, die aus fünf "Zwergerln" bestand, zum Unfallzeitpunkt begleitet.

Zudem war am Montag auch ein Gutachter an der Unfallstelle nahe der Talstation der Stöcklbahn, um abzuklären, ob die Stelle, wo die Schneekanone und der Hydrant standen, ordnungsgemäß abgesichert war. Darüber hinaus haben die Beamten auch Zeugen befragt. "Die Ermittler erheben das Unfallgeschehen und den Sachverhalt, wie es in diesen Fällen üblich ist", so eine Sprecherin der Landespolizeidirektion Tirol. Falls die Ermittlungen zu dem Ergebnis gelangen, dass die Unfallstelle nicht ausreichend gesichert war, könnten auch noch auf den Betreiber des Skigebietes Ermittlungen zukommen.

Bergbahn-Chef geschockt

Bei der Skischule wollte sich auf Anfrage der tz München niemand zu dem Vorfall äußern. Walter Eisenmann, Geschäftsführer der Bergbahn Söll, zeigte sich unterdessen gegenüber der tz geschockt: "Es war einfach ein furchtbar tragisches Unglück." Die Unfallstelle selbst hält der Bergbahn-Chef für keine kritische Stelle: "Es ist eine leichte Abfahrt." Zudem sei laut Eisenmann die Schneekanone ordnungsgemäß gesichert und die Skilehrer für "ihre vorbildliche Betreuung von Kindern" bekannt gewesen.

Die kleine Alexandra J. war nach dem Sturz übrigens noch von einem Hubschrauber ins Kufsteiner Krankenhaus gebracht werden, wo die Ärzte nur noch den Tod des kleinen Mädchens feststellen konnten. Sie war vermutlich direkt nach dem Aufprall tot. Am frühen Abend trafen in der Klinik dann auch die geschockten Eltern des Mädchens aus München ein. Sie konnten sich laut tz dort nur noch von ihrem aufgebahrten Kind verabschieden.

mw

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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