Unfall auf der Westautobahn bei Salzburg

Lkw-Fahrer verliert Kontrolle und kracht in Mittelleitschiene - 80.000 Euro Schaden

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Mittwochfrüh gegen 6 Uhr ereignete sich ein Unfall mit Folgen auf der A1 Richtung Wien.
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Salzburg - Mittwochfrüh gegen 6 Uhr ereignete sich ein Unfall mit Folgen auf der A1 Richtung Wien.

UPDATE, 11.25 Uhr: 80.000 Euro Schaden

Es war kurz vor 6 Uhr morgens, als sich auf der Westautobahn in Fahrtrichtung Wien auf Höhe Flughafenauffahrt ein folgenschwerer Lkw-Unfall ereignete. Ein österreichischer Sattelzug (unbeladen unterwegs zu einer Firma in Wals) wurde auf Höhe der Anschlussstelle von einem anderen Fahrzeug geschnitten. Um einen Unfall zu verhindern, wich der Lenker des Sattelzuges dem anderen Fahrzeug aus, prallte in Folge in die Mittelleitschiene aus Beton und durchschlug sie teilweise. So flogen etliche Betonteile auf die Gegenfahrbahn. Ein dort fahrender Kleinbus erfasste die Trümmer, sodass sein Fahrzeug schwer beschädigt wurde. 

Der Sattelzug wiederum schleuderte quer über die dreispurige Fahrbahn und schlug anschließend in den Fahrbahnteiler der Flughafenauffahrt. Dabei zerstörte der Lkw diese zur Gänze. Bei dem Unfall riss der Tank des Lkw auf und runde 250 Liter Dieselkraftstoff flossen über die gesamte Fahrbahn.

Mittwochfrüh gegen 6 Uhr ereignete sich ein Unfall mit Folgen auf der A1 Richtung Wien.

Wegen des schweren Unfalles musste die Autobahn in Fahrtrichtung Wien total gesperrt werden und in Fahrtrichtung München der zweite und dritte Fahrstreifen. So bildete sich im Frühverkehr ein erheblicher Stau, der aus München kommend bis über die Anschlussstelle Piding hinausreichte (etwa elf Kilometer), aus Villach kommend in Richtung Wien reichte der Rückstau bis nach Salzburg Süd (gut acht Kilometer) in der Gegenrichtung reichte der Stau bis fast Salzburg Nord zurück.

Wegen der großflächigen Verschmutzung mit dem Dieselkraftstoff musste die Autobahn total gesperrt werden. Die Berufsfeuerwehr musste mit 22 Einsatzkräften zur Unfallstelle ausrücken. Sie mussten die aufwendige Reinigung der Fahrbahn in Zusammenarbeit mit der Autobahnmeisterei und dem Umweltamt durchführen. Aufgrund der neuen modernen Abscheideranlage der Entwässerung und des starken Regens spülte es den Großteil des Dieselkraftstoffes in das Auffangbecken, das gezielt die Verschmutzung aufnahm. So konnte das kontaminierte Wasser direkt abgepumpt werden. 

Die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen, unter anderem wird versucht, das Fahrzeug ausfindig zu machen, das den Lkw geschnitten haben soll. So werden Augenzeugen gebeten sich bei der Polizei zu melden.

Es entstand ein Sachschaden von mehr als 80.000 Euro, so die ersten Einschätzungen vor Ort.

AKTIVNEWS

Erstmeldung:

Mittwochfrüh gegen 6 Uhr ereignete sich ein Unfall mit Folgen auf der A1 Richtung Wien.

Ein österreichischer Sattelzugfahrer wurde auf der Autobahn offenbar geschnitten und verlor daraufhin die Kontrolle über den Lkw. In der Folge krachte er in die Mittelleitschiene und anschließend in die Fahrbahntrennung Auffahrt Flughafen Richtung Wien. Der Lkw kam quer auf der Fahrbahn zum Stehen. In Richtung Wien staut es sich deshalb auf gut neun Kilometern, in der Gegenrichtung auf etwa 2,5 Kilometern, wie die Nachrichtenagentur AKTIVNEWS berichtet. 

Eine Person sei bei dem Unfall verletzt worden. Auch seien 250 Meter Diesel ausgelaufen, die sich quer über die Fahrbahn verteilen. Die Berufsfeuerwehr ist mit 22 Kräften im Einsatz. Die Bildung der Rettungsgasse habe nicht funktioniert, so AKTIVNEWS, einige Retter hätten zu Fuß zur Unfallstelle laufen müssen. 

AKTIVNEWS/amj

Quelle: rosenheim24.de

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