Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

+++ Eilmeldung +++

Großeinsatz am Montagmorgen

Alarmstufe „B4“: Feuer auf Bauernhof bei Babensham ausgebrochen

Alarmstufe „B4“: Feuer auf Bauernhof bei Babensham ausgebrochen

Baden-Württemberg

Restaurant verwehrt russischen Gästen Zutritt

Russischer Pass
+
Russen wegen des Angriffs auf die Ukraine nicht willkommen.

„Besucher mit russischem Pass sind bei uns im Haus unerwünscht“: Ein Restaurant in Bietigheim sorgt für Empörung. Der Grund, der Ukraine-Krieg - russische Gäste durften die Lokalität nicht betreten.

Bietigheim - Ein Restaurant im baden-württembergischen Bietigheim hat mit einem Statement für Empörung gesorgt, demzufolge dort wegen des Angriffs Russlands auf die Ukraine Gäste mit russischem Pass nicht willkommen seien.

Als Reaktion auf Aufrufe in sozialen Netzwerken zum Protest gegen das Lokal werde die Örtlichkeit bis auf Weiteres überwacht, sagte ein Sprecher der Polizei. Man wolle so sicherstellen, dass es zu keinen Straftaten komme. Bereits am Sonntag sei man bis zur Schließung des Lokals vor Ort gewesen. Zuerst hatten die „Badischen Neuesten Nachrichten“ berichtet. Das Lokal war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Dem Bericht zufolge hatte das Restaurant ursprünglich geschrieben: „Besucher mit russischem Pass sind bei uns im Haus unerwünscht.“ Daraufhin hatten sich viele Nutzer auf Facebook und Twitter empört geäußert. Der Eintrag ist inzwischen verschwunden.

Verband: Gibt bessere Möglichkeiten, Solidarität zu zeigen

„Es gibt sicher andere und bessere Möglichkeiten, seine Empörung über den russischen Angriffskrieg beziehungsweise seine Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zu zeigen“, sagte dazu ein Sprecher des Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) Baden-Württemberg. Der Ausschluss von Gästen aufgrund ihrer ethnischen Herkunft sei im Übrigen auch rechtlich nicht zulässig.

Der Betreiber des Lokals schrieb in einer Reaktion auf Facebook und der Homepage später, es sei ein Fehler gewesen, die Kritik am russischen Präsidenten wegen des Überfalls auf die Ukraine an der Nationalität festzumachen. „Allerdings rechtfertigt das nicht, meine Familie und Mitarbeiter zu bedrohen.“. dpa

Kommentare