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Deutschland

Polizei löst erneut Feiern in vielen Städten auf

Hasenheide
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Flaschen liegen im Volkspark Hasenheide auf dem Boden, nachdem die Polizei im Sommer 2020 eine Menschenansammlung aufgelöst hat.

Vielerorts in Deutschland räumt die Polizei am Wochenende wieder Parks und Plätze, wo sich teilweise mehrere Tausend Feiernde versammelt hatten. Nicht immer verläuft das friedlich.

Berlin - In der Nacht zum Sonntag hat die Polizei in zahlreichen deutschen Städten Feiern aufgelöst. In Berlin-Neukölln räumte sie weite Teile des Volksparks Hasenheide, weil Tausende Menschen dort feierten.

Es habe nachts drei größere Bereiche voller Menschen gegeben, sagte eine Polizeisprecherin. Die Polizei habe drei Musikanlagen beschlagnahmt und die Flächen wegen der Corona-Einschränkungen geräumt. Die Menschen seien angesprochen und aus dem Park geleitet worden. Alles sei friedlich verlaufen. Gegen 4.00 Uhr sei der Einsatz beendet gewesen.

In Hamburg löste die Polizei erneut Feiern im Stadtpark auf. Dort hatten sich nach Angaben der Polizei bis zu 2500 Menschen getroffen ohne auf die nach der Corona-Verordnung vorgeschriebenen Abstände zu achten. Mit Einsetzen der Dunkelheit sei die Stimmung zunehmend aggressiver geworden, so die Polizei. Beamte seien mit Flaschen und Pyrotechnik beworfen worden. Zehn Menschen wurden vorläufig festgenommen. Zwei Beamte seien leicht verletzt worden. Bereits in der Nacht zuvor war es im Stadtpark zu mehreren Auseinandersetzungen und Festnahmen gekommen, als die Polizei Feiern auflöste.

Insgesamt rund 1600 Feierende an unterschiedlichen Plätzen beschäftigten die Polizei in Karlsruhe. Die Beamten wurden teilweise aggressiv angegangen, Platzverweise wurden erteilt. Im Schlossgarten befanden sich am späten Samstagabend rund 800 weitgehend friedlich feiernde Menschen. Sie wurden aufgefordert zu gehen. Die meisten kamen dieser Aufforderung laut Polizei mit großem Verständnis nach.

Am Bremer Osterdeich trafen sich rund 1600 Menschen und verstießen teilweise gegen noch bestehende Corona-Auflagen. Die Polizei schritt nach eigenen Angaben mehrfach ein und wies auf die Hygieneregeln sowie auf das ab 1.00 Uhr geltende Alkoholverbot hin. Die Menschen seien mit zunehmendem Alkoholpegel aggressiver geworden. Die Einsatzkräfte fertigten Strafanzeigen nach Schlägereien und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz aus.

Auf der Heidelberger Neckarwiese versammelten sich bis zu 1500 Menschen, rund 100 unter ihnen waren laut Polizei betrunken. Da einige Pyrotechnik zündeten, wurde die Neckarwiese geräumt. Währenddessen wurden Flaschen geworfen und Beamte beleidigt.

Auch in Leverkusen wurde eine illegale Feier aufgelöst. Zu der Party in einem Park waren etwa 500 Jugendliche zwischen 13 und 26 Jahren gekommen, wie die Polizei mitteilte. Zuvor war im Internet zu der Feier aufgerufen worden. Die Polizei erteilte den Partygästen Platzverweise, nahm Personalien auf und stellte mehrere Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung.

In Krefeld löste die Polizei eine Party in einer Halle mit etwa 250 bis 300 Teilnehmern auf. Zu der Party soll nach Zeugenangaben über Instagram aufgerufen worden sein. Die Polizei stellte demnach gegen den Veranstalter sowie die Besucher Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung. In Grünheide südöstlich von Berlin löste die Polizei zwei illegale Waldpartys auf. dpa

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