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92 Hausdurchsuchungen

Mehr als 100 Festnahmen bei Schlag gegen Kinderpornoring

Die meisten Festnahmen erfolgten in den Regionen Andalusien und Katalonien. Foto: Guardia Civil
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Die meisten Festnahmen erfolgten in den Regionen Andalusien und Katalonien.

Für Spanien soll es sich um einen der größten Erfolge im Kampf gegen Kinderpornoproduzenten überhaupt handeln. Die Polizei nennt nach Dutzenden Festnahmen erschütternde Details.

Madrid - Der spanischen Polizei ist ein Schlag gegen die Kinderporno-Mafia gelungen. Bei einer landesweiten Razzia seien diese Woche bisher 102 Verdächtige festgenommen worden, teilte die paramilitärische Polizeieinheit Guardia Civil (Zivilgarde) in Madrid mit.

Zur Produktion des verbreiteten Materials sollen auch Babys missbraucht worden sein. Man habe auf Videos und Fotos zunächst zehn Opfer im Alter von bis zu 14 Jahren identifiziert, hieß es.

Die Verdächtigen sollen über das Internet einschlägiges Material ausgetauscht und verbreitet haben. Bei 92 Hausdurchsuchungen in 38 Provinzen des Landes seien Tausende Datenträger sichergestellt worden. Einige der missbrauchten Kinder seien zum Sex mit Tieren gezwungen worden, sagte ein Sprecher der Guardia Civil.

Die meisten Festnahmen erfolgten den Angaben zufolge in den Regionen Andalusien und Katalonien. Mindestens vier der Festgenommenen seien auch bei der Produktion tätig gewesen. Die Videos wurde demnach unter anderem auch in Lateinamerika und Südostasien gemacht. Auf den Kanaren seien Kinder, die mit ihren Eltern im Urlaub waren, mit versteckter Kamera im Hotel gefilmt worden.

Aufgrund der hohen Zahl von Festgenommenen sowie der Schwere der Missbrauchshandlungen handelt es sich Medien zufolge um einen der wichtigsten Schläge gegen die Pädophilen-Mafia in Spanien.

dpa

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