Vorbereitungen für Versuche laufen

Hamburg: Skandal-Labor darf weiter Tiere quälen– Soko Tierschutz mit Kampfansage gegen LPT

Ein Affe wird in einem Labor mit einer Metallhalterung an der Wand fixiert.
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Das LPT-Labor in Mienenbüttel geriet in der Vergangenheit wegen grausamer Versuche an Affen, Hunden und Katzen in die Kritik.

Das Tierversuchslabor LPT in Hamburg-Neugraben darf unter Auflagen wieder öffnen, obwohl es in der Vergangenheit in einen großen Tierquälerei-Skandal verwickelt war – die Vorbereitungen für neue Versuche laufen schon. Mitglieder der Soko Tierschutz wollen die Öffnung mit aller Kraft verhindern.

Hamburg/Neugraben – Das Laboratory of Pharmacology and Toxicology (LPT) gilt als höchst umstritten. Es ist eins der größten deutschen Auftragslabore für Tierversuche und geriet in der Vergangenheit stark in die Kritik, nachdem Mitglieder der Soko Tierschutz Aufnahmen aus einem LPT-Labor öffentlich gemacht hatten.


Nach dem Skandal im Oktober 2019 musste LPT seine Labore vorerst schließen, nun darf das LPT-Labor in Hamburg-Neugraben aber wieder öffnen. Die Soko Tierschutz kritisiert die Wiederöffnung stark und erklärt dem Unternehmen eine Kampfansage*. 24hamburg.de kennt die Details. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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