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"Er kann es nicht glauben"

Kanada: Terrorverdächtiger streitet alles ab

Terror Kanada
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Chiheb Esseghaier, einer der beiden kanadischen Terrorverdächtigen

Montreal - Einer der beiden kanadischen Terrorverdächtigen streitet alle Vorwürfe ab. Dass er einen Anschlag auf eine Bahn-Brücke geplant haben soll, basiere lediglich auf Annahmen, nicht auf Fakten.

Der Ägypter Saif al-Adel soll einer der Al-Kaida-Hintermänner sein, die den Terroranschlag auf einen kanadischen Fernzug von einem Stützpunkt im Iran geplant haben.

Einer der beiden festgenommenen Terrorverdächtigen in Kanada hat am Dienstag abgestritten, in einen vereitelten Anschlagsplan verwickelt zu sein. Wie sein Anwalt, John Norris, Journalisten nach der ersten Anhörung vor Gericht sagte, bestreite sein Klient, ein Tunesier, dass er plante, einen Personenzug zum Entgleisen zu bringen. „Er steht unter Schock und kann es nicht glauben“, erklärte Norris, der auch den seinerzeit jüngsten, inzwischen freigelassenen Gefangenen des US-Terror-Gefängnisses Guantanamo, Omar Khadr, vertreten hat.

Einem Bericht der kanadischen Zeitung Toronto Star zufolge wurde der 30 Jahre alte Wissenschaftler am Montagmittag in einem McDonalds-Restaurant festgenommen. Bei seiner Anhörung sagte er demzufolge, die Anklagepunkte würden auf "Anzeichen", nicht aber auf Fakten basieren.

Männer sollen Anschlag auf Bahn-Brücke geplant haben

Im Laufe des Vormittags war nach Medienberichten bereits auch der ältere der beiden am Vortag festgenommenen Männer einem Richter in Toronto vorgeführt worden. Nach widersprüchlichen Angaben ist er Palästinenser oder kommt aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Die Männer stehen im Verdacht, einen Anschlag auf eine Brücke im Großraum Toronto geplant zu haben, um so einen Personenzug mit Ziel New York zum Entgleisen zu bringen. Über ihre Verhaftung hatte die kanadische Polizei am Montag berichtet. Im Hintergrund vermuten die Ermittler eine Al-Kaida-Zelle im Iran.

dpa

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