Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Zusammenhang mit Zuwanderung

Fast 6000 Tuberkulosefälle in Deutschland im Jahr 2016

Tuberkulose-Fall auf einem Röntgenbild im Tuberkulosezentrum Berlin-Lichtenberg. Foto: Gregor Fischer
+
Tuberkulose-Fall auf einem Röntgenbild im Tuberkulosezentrum Berlin-Lichtenberg. Foto: Gregor Fischer

Berlin (dpa) - Bei der Zahl der Tuberkulosefälle in Deutschland geht der Trend nach oben. Im Jahr 2016 registrierte das Robert Koch-Institut (RKI) 5915 Erkrankungen. 2015 waren es 5852, teilte das Institut zum Welttuberkulosetag am 24. März mit.

Damit sind die Zahlen nach einem Tiefststand im Jahr 2012 (4112 Fälle) deutlich angestiegen. «Es gibt einen Zusammenhang mit der aktuellen Zuwanderung», sagte RKI-Infektionsforscherin Lena Fiebig. «Migration ist aber nicht die Ursache von Tuberkulose, das Bakterium ist es», ergänzte sie. «Es ist sehr ungleich in der Welt verteilt, aber es kommt auch in Deutschland vor.»

Bei Tuberkulosefällen werde der Anlass der Diagnose erfasst, erläuterte Fiebig. «Daher wissen wir, dass ein großer Teil der höheren Fallzahlen Tuberkulosen entspricht, die bei gesetzlich vorgeschrieben Untersuchungen vor Aufnahme in eine Gemeinschaftsunterkunft diagnostiziert wurden.» Dazu zählten nicht nur Quartiere für Flüchtlinge. Die Auflagen gelten zum Beispiel auch für den Haftantritte in Gefängnissen. Zu Risikogruppen für TBC zählen neben Menschen aus Regionen mit hoher Tuberkuloserate zum Beispiel auch Obdachlose und Drogenabhängige.

Kommentare