Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

2600 Verletzte

Schweres Beben: 113 Tote in China

erdbeben
+
Mindestens 70 Menschen kamen bei dem Beben ums Leben.

Peking - Fünf Jahre nach der verheerenden Erdbebenkatastrophe ist die chinesische Provinz Sichuan erneut von einem schweren Beben erschüttert worden. Mindestens 113 Menschen starben.

Mehr als 2600 wurden Behördenangaben zufolge am Samstag verletzt, 330 davon schwer. Die meisten Opfer gab es im Epizentrum im Kreis Lushan um die Stadt Ya'an. Eine örtliche Behörde teilte mit, in der Gegend seien knapp 10 000 Häuser beschädigt worden. Nach Angaben der Behörden fiel das Stromnetz in dem Gebiet aus und Telefonverbindungen waren teilweise unterbrochen.

Das Beben ereignete sich gegen acht Uhr morgens in etwa 13 Kilometern Tiefe. Nach Angaben des chinesischen Seismologischen Amtes betrug die Stärke 7,0, der Geologische Dienst der USA sprach von einer Stärke von 6,6. Mindestens 35 Nachbeben erschütterten die Gegend.

In mehreren Gemeinden habe es schwere Schäden gegeben, teilten die Behörden mit. Gebäude stürzten ein, Ziegel vielen von Dächern und Menschen rannten aus ihren Häusern auf die Straßen. Auf Aufnahmen des Fernsehsenders CCTV war zu sehen, wie Verletzte auf einem Platz vor dem Krankenhaus in Lushan medizinisch versorgt wurden.

Schweres Beben: Über 100 Tote in China

Schweres Beben: Über 100 Tote in China

Schweres Beben: Über 100 Tote in China
Schweres Beben: Über 100 Tote in China © dpa
Schweres Beben: Über 100 Tote in China
Schweres Beben: Über 100 Tote in China © dpa
Schweres Beben: Über 100 Tote in China
Schweres Beben: Über 100 Tote in China © dpa
Schweres Beben: Über 100 Tote in China
Schweres Beben: Über 100 Tote in China © dpa
Schweres Beben: Über 100 Tote in China
Schweres Beben: Über 100 Tote in China © ap
Schweres Beben: Über 100 Tote in China
Schweres Beben: Über 100 Tote in China © ap
Schweres Beben: Über 100 Tote in China
Schweres Beben: Über 100 Tote in China © ap
Schweres Beben: Über 100 Tote in China
Schweres Beben: Über 100 Tote in China © ap
Schweres Beben: Über 100 Tote in China
Schweres Beben: Über 100 Tote in China © ap

Das Beben war auch in der 115 Kilometer entfernten Provinzhauptstadt Chengdu zu spüren, wo staatlichen Medienberichten zufolge der Flughafen vorübergehend geschlossen wurde. Auf Luftaufnahmen des chinesischen Militärs war zu sehen, wie von Häusern teilweise nur noch Ruinen übrig blieben. Ganze Dörfer wurden in Trümmerhaufen verwandelt.

Die Behörden in Ya'an teilten mit, mehr als 2000 Rettungskräfte seien in das Katastrophengebiet entsandt worden. Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang reiste nach Ya'an, um von dort aus den Rettungseinsatz zu koordinieren. Er und Staatspräsident Xi Jinping hätten die Behörden angewiesen, die Rettung von Menschen im Erdbebengebiet zur obersten Priorität zu machen, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

„Das Beben fühlte sich viel stärker an als das vor fünf Jahren“, sagte Zhao Zheng, ein Bewohner von Ya'an. Die Provinz Sichuan war im Mai 2008 von einem verheerenden Erdbeben der Stärke 7,9 heimgesucht worden, bei dem schätzungsweise mehr als 90 000 Menschen ums Leben kamen.

AP

Kommentare