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Donald Trump wagt verrückte Prognose zum Coronavirus: „Wenn das der Fall ist ...“

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Donald Trump ist sich sicher: Das Corona-Problem ist bald vorbei. Sogar ein konkretes Datum präsentiert er in einem Radio-Interview. (Archivbild)

US-Präsident Donald Trump verkündet in einem Radio-Interview, dass bald die Corona-Krise gelöst sei - und nennt ein Datum. Experten widersprechen der These jedoch. 

  • In einem Radio-Interview äußerte sich US-Präsidenten Donald Trump zum Corona-Virus. 
  • In dem Gespräch prophezeit er einen konkreten Termin, an dem die Virus-Krise enden wird.
  • Experten widersprechen seiner These jedoch. 

München/Cleveland - Donald Trump scheint sich keine großen Sorgen um das derzeit grassierende Coronavirus (SARS-CoV-2) zu machen. Ganz im Gegenteil: Wenn man demUS-amerikanischen Präsidenten Glauben schenkt, hat die Ausbreitung des Virus-Erregers, der inzwischen weltweit über 73.000 Mal gemeldet wurde und an dem bereits über 1.800 Menschen gestorben sind, bald ein Ende. Wie er zu dieser Annahme kommt, schilderte er dem Reporter Geraldo Rivera in einem Interview für den Nachrichtensender WTAM 1100. 

Donald Trump über Corona: Laut ihm ist bald ein Ende in Sicht 

LautTrump wird nämlich ein ganz einfaches Naturphänomen dem Corona-Problem den Garaus machen. Die große Wende kommt laut ihm schon bald - nämlich im April. Deshalb sei das „April-Datum“ sehr wichtig. „Wir denken und hoffen, dass das Problem im April zu Ende ist“, sagte er Rivera. „Denn wenn das der Fall ist, falls Hitze tatsächlich tötet, es dann also beginnt heiß zu werden und dieses Virus reagiert sehr empfindlich auf Hitze und stirbt. Also, wir müssen sehen, was passiert.“ 


Wie stern.de berichtete, hat die zuständige US-Behörde CDC Trumps Annahme, dass steigende Temperaturen im April eine mögliche Pandemie stoppen, aber bereits widersprochen. Einige Wochen später muss sich der US-Präsident Spott gefallen, als ein US-Comedian in einem scherzhaften Cover-Song eines berühmten Hits über ihn herzieht.

Für Donald Trump steht fest: Im April löst sich die Corona-Kriese von ganz allein

Trump äußerte sich in diesem Zug außerdem zu den Vorwürfen, dass China womöglich die wahren Zahlen der Infizierten und Toten zu vertuschen versuche. „Nun, man kann nie wissen. Ich denke, sie wollen das Gesicht wahren. Ich meine, wenn sie sich darum kümmern würden, würden sie nicht wie wild in der Welt herumrennen und irgendwas herausposaunen, weil sie keine Panik verbreiten wollen.“ Für ihn steht deshalb fest, dass China das Problem sehr professionell behandele. 

Experten widersprechen dem US-Präsidenten Donald Trump 

Bereits im Januar versicherte der US-Präsident seinen Fans auf Twitter, dass wieder alles gut werden würde. Nachdem er bereits in einem TV-Interview mit Fox News geprahlt hatte, dass er das Virus ausgeschaltete habe, verwies er auch im Interview mit Rivera lediglich auf die niedrigen Infektionszahlen in den USA.

Das Coronavirus fordert unterdessen weiter Todesopfer. Zum ersten Mal ist ein Krankenhauschef an der Lungenkrankheit gestorben. Nach neuen Erkenntnissen aus China sind die Prognosen düster, der WHO-Chef warnt. Donald Trump hat sich einmal mehr selbst in Bedrängnis gebracht. Nicht nur einen peinlichen Fehler leistete sich der US-Präsident in einem neuen Tweet.

kf

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