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Infizierte kümmern sich selbst um Nachverfolgung

Corona-Lage in Salzburg: Omikron-Höhepunkt für Ende Januar erwartet 

 Stadt und Land haben die Kontakt-Nachverfolgung weitgehend eingestellt, angerufen werden nur mehr Infizierte, auch diese sollen am besten selbst Online Kontakte melden und sich selbst absondern.
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Stadt und Land haben die Kontakt-Nachverfolgung weitgehend eingestellt, angerufen werden nur mehr Infizierte, auch diese sollen am besten selbst Online Kontakte melden und sich selbst absondern.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist auch im Bundesland Salzburg weiter auf einem sehr hohen Niveau, so meldet die Gesundheitsagentur AGES mit Stand 20. Januar, 14 Uhr für Salzburg gesamt eine Inzidenz von 2320, für die Stadt Salzburg alleine von 1581.

Salzburg -Der Bezirk St. Johann im Pongau mit den klassischen Skiorten wie Flachau und Obertauern meldet nach wie vor 3564, allerdings seit Tagen leicht fallend. Unterdessen wurde das klassische Contact Tracing eingestellt, einen Absonderungsbescheid erhalten nur mehr Infizierte, Angehörige und Kontaktpersonen sollen sich selbst isolieren. 

Gernot Filipp von der  Landesstatistik sprach in einer Online-PK von einem neuen Höchststand an Neuinfektionen, die Zahlen würden in den nächsten Tagen noch ansteigen, „Omikron ist in voller Blüte in allen Landesteilen“, nur die Stadt Salzburg und der Flachgau hinken etwas hinterher. In den Altersgruppen sei Omikron bei den 10- bis 19-Jährigen derzeit am stärksten vertreten. In den Salzburger Kliniken werden derzeit 75 Patienten behandelt, davon 17 auf Intensivstationen, „diese Zahl ist seit einigen Wochen sehr stabil“. 

Neue Prognose

Während es vor einer Woche noch hieß, im besten Fall sei der Höhepunkt der Omikron-Welle am 20. Januar erreicht, ist der Peak nun nach hinten verschoben, „erste Anzeichen sprechen für den Höhepunkt Ende Jänner, Anfang Februar“, so Filipp, „ein Maximum Ende Jänner ist nicht unwahrscheinlich“. Uta Hoppe, die Sprecherin des medizinischen Krisenstabes erwartet einen Anstieg auf den Normalstationen, „auf den Intensivstationen liegen immer noch Patienten mit der Delta-Variante, mittlerweile haben wir aber auch schon einen nicht-geimpften Omikron-Patient der beatmet werden muss und ein Omikron-Patient ist bereits verstorben. Die Erkrankung mit dem Omikron-Virus verlaufe milder, einige Patienten hatten  „nur“ Halsschmerzen, Durchfall, Fieber, die Lunge wurde weniger angegriffen. „Das Virus werden wir nicht wegbekommen, die Frage ist nur mehr, wann wird jemand mit dem Virus Kontakt haben“, so Hoppe.

Das Land geht beim Verlauf der Neuinfektionen vom einem Höhepunkt am 26. Januar aus, im ‚best case‘, im schlechtesten Fall zwei Tage später.

Selbsttests wieder zugelassen

 Covid-Manager Peter Schinnerl bestätigte, dass die sogenannten Wohnzimmer-Tests (Antigen-Schnelltests) ab Mittwoch nächster Woche vorübergehend wieder zugelassen sind, dieser selbst überwachte Test wurde vom Bund „als Notmaßnahme“ genehmigt. Die im vergangenen Jahr verteilten und in den Haushalten zum Teil gebunkerten Tests sind nach wie vor gültig und verwendbar. 

Contact Tracing und Absonderung per SMS

Seit Mittwoch dieser Woche bekommen positiv Getestete per SMS einen Link mit der Bitte, das Contact Tracing selbst zu übernehmen und damit Ressourcen der Behörden zu sparen. Über einen Link erhalten die Nutzer dann auch automatisch einen Absonderungsbescheid, der für den Arbeitgeber gilt. Seit Mittwoch seien bereits 3400 dieser SMS versandt worden, rund die Hälfte davon wurde  bearbeitet und zurückgeschickt. Absonderungsbescheide gibt es nur mehr für infizierte Personen, nicht mehr für Kontaktpersonen, „mit 2000 und mehr Infektionen pro Tag ist das nicht mehr machbar“, so Oberst Schinnerl, „das Contact Tracing im klassischen Sinn ist derzeit nicht möglich“. In Haushalten sollten sich die Familienmitglieder selbst absondern, erst wenn die Zahlen wieder nach unten gehen würden auch Kontaktpersonen wieder behördlich abgesondert. 

hud

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