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Pandemie

100-prozentiger Schutz gegen schweren Covid-Verlauf: Sanofi will Zulassung für Corona-Impfstoff

Der französische Pharmakonzern Sanofi will die Zulassung für seinen klassischen Corona-Impfstoff beantragen – knapp ein Jahr später, als ursprünglich geplant.

Paris - Der französische Pharmakonzern Sanofi will die Zulassung eines eigenen Corona-Impfstoffs* beantragen. Wie der bereits zugelassene Novavax-Impfstoff*, ist das Vakzin proteinbasiert und beruht auf einem klassischen Impfstoffprinzip. Gerade Menschen, die einer Impfung gegen Covid-19 mit den neuartigen mRNA-Impfstoffen noch skeptisch gegenüberstehen, könnte das wachsende Angebot an klassischen Impfstoffen einen neuen Anreiz bieten.

Die Impfung nutze eine „weit verbreitete Herangehensweise, die in vielen Anwendungsfällen, beispielsweise bei Grippeimpfungen, zum Einsatz kommt“, erklärte der Vorstand für Impfstoffe bei GSK, Roger Connor.

Fast ein Jahr später als geplant, will der französische Pharmakonzern Sanofi die Zulassung seines proteinbasierten Impfstoffs gegen Covid-19 beantragen. (Symbolbild)

Sanofi will nächsten Corona-Impfstoff auf den Markt bringen - Knapp ein Jahr Verspätung

Die klinischen Studien des Vakzins, das in Zusammenarbeit mit dem britischen Konzern GSK entwickelt wurde, hätten positive Ergebnisse erbracht, teilte Sanofi am Mittwoch (23.02.2022) in einer Presseerklärung mit. Ursprünglich wollten die Unternehmen die Zulassung für den Impfstoff bereits im Frühjahr 2021 beantragen. Der Grund für die Verspätung waren mehrere Verzögerungen bei der Entwicklung des Impfstoffs. Unter anderem erzielte der proteinbasierte Corona-Impfstoff in der klinischen Phase-2-Studie keine ausreichende Wirksamkeit bei älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern*.

Die Ursache für die enttäuschenden Ergebnisse könnte eine fehlerhafte Dosierung gewesen sein. Das Datum für die Veröffentlichung der Ergebnisse wurde dann zunächst um sechs Monate nach hinten verschoben und die zweite Studienphase wiederholt. Anschließend hatte das Unternehmen Schwierigkeiten, für die klinischen Studien Menschen zu finden, die noch nie mit Corona infiziert waren. Im zweiten Anlauf soll das Vakzin dann auch bei allen Altersgruppen gut gewirkt haben.

Proteinbasierter Corona-Impfstoff: Sanofi und GSK beantragen Zulassung für EU und USA

Die zwei Pharmakonzerne kündigten an, dass sie die Zulassung für ihren Impfstoff zunächst in den USA* und der Europäischen Union beantragen wollen. Die Studien zeigten demnach einen hundertprozentigen Schutz gegen schwere Verläufe von Covid-19, so Sanofi. Der Impfstoff habe außerdem eine fünfzigprozentige Wirksamkeit gegen jegliche Symptome einer Corona-Infektion*. Die Unternehmen haben bereits im Sommer 2021 mit den Vorbereitungen für eine Massenproduktion ihres Impfstoffs getroffen.

NameSanofi (Sanofi-aventis Groupe)
Gründung2004
SitzParis
LeitungPaul Hudson
Umsatz26,04 Mrd. Euro (2020)

Die EU, die USA und Kanada haben bereits mehrere Millionen Dosen des Impfstoffs vorbestellt. Sanofi hat gute Chancen, in den weltweiten Booster-Kampagnen eine Rolle zu spielen. Da viele Länder noch keine hohen Impfquoten haben, besteht zudem weiterhin eine hohe Nachfrage nach neuen Impfstoffen. (iwe/afp) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Bernd Weißbrod/dpa

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