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Neue Umweltkatastrophe droht

Trotz Löschversuch: Öltanker vor Sri Lanka brennt weiter

Rauch steigt von einem in Panama registrierten Öltanker etwa 38 Seemeilen (70 Kilometer) östlich von Sri Lanka auf. 270.000 metrische Tonnen Öl drohten ins Meer auszulaufen. Foto: Uncredited/Sri Lankan Air Force/AP/dpa
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Rauch steigt von einem in Panama registrierten Öltanker etwa 38 Seemeilen (70 Kilometer) östlich von Sri Lanka auf. 270.000 metrische Tonnen Öl drohten ins Meer auszulaufen. Foto: Uncredited/Sri Lankan Air Force/AP/dpa

Wieder im Indischen Ozean: Nach Mauritius ist nun ein Handelsschiff vor Sri Lanka havariert. Wieder droht eine Umweltkatastrophe. Auf dem Tanker war ein Feuer ausgebrochen. Der Löschversuch dauert an.

Colombo (dpa) - Das Feuer auf einem Öltanker vor Sri Lanka ist noch nicht unter Kontrolle. Die Luftwaffe und die Marine Sri Lankas sowie Mitarbeiter der indischen Marine und Küstenwache versuchten, die Flammen mit einem größeren Team zu bekämpfen, teilte Sri Lankas Marine mit.

Ob weiteres Öl aus dem Tanker ausläuft, war zunächst unklar. Sri Lankas Luftwaffe hatte am Donnerstagabend (Ortszeit) mitgeteilt, dass Öl im Wasser zu sehen sei. Am Freitag (Ortszeit) sei dies nicht mehr so gewesen. Insgesamt drohen 270.000 Tonnen Öl auszulaufen.

«Sollte auch nur ein Teil der 270.000 Tonnen Öl ins Meer laufen, wäre das eine der größten ökologischen Katastrophen der vergangenen Jahrzehnte», Greenpeace-Meeresexperte Christian Bussau. Vor Sri Lanka gebe es Wal- und Riffhaie, Meeresschildkröten und Pott- und Blauwale.

Im Maschinenraum des Öltanker hatte es am Donnerstagmorgen (Ortszeit) eine Explosion und einen anschließenden Brand gegeben. 22 Crewmitglieder konnten gerettet werden, ein Besatzungsmitglied wird noch vermisst. Die Marine ging davon aus, dass das Besatzungsmitglied bei dem Brand gestorben ist. Die in Panama registrierte «New Diamond» sollte das Öl von Kuwait nach Indien bringen.

© dpa-infocom, dpa:200904-99-430460/4

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