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Schwere Nebenwirkung

Nach AstraZeneca-Impfung: Mann braucht wegen Thrombose Amputation

Ein Mann aus Wien erlitt nach einer Impfung mit Astrazeneca eine Thrombose. Bei ihm führte die schwere Nebenwirkung letztlich sogar zu einer Amputation.

Es ist eine sehr seltene Nebenwirkung einer Corona-Impfung mit dem Vakzin von Astrazeneca: Thrombose. Doch sie kann mitunter dramatische Auswirkungen haben, wie ein Fall aus Wien zeigt. Für einen Mann endete die Leidensgeschichte letztlich sogar mit einer Amputation. Allerdings war dafür womöglich nicht allein die Impfung verantwortlich. Das berichtet echo24.de* mit Bezug auf ein Interview des Betroffenen mit der österreichischen Zeitung Heute.

Der Impfstoff des Herstellers Astrazeneca machte in den letzten Monaten immer wieder Schlagzeilen. Ein großes Thema dabei: Die seltenen, aber schwerwiegenden Nebenwirkungen von Vaxzevria*, wie das Vakzin inzwischen heißt. In manchen Fällen kann eine Corona-Impfung eine Gerinnungsstörung verursachen.

Astrazeneca: Nach Impfung - Mann braucht wegen Thrombose Amputation

Das Präparat wird von der Ständigen Impfkommission in Deutschland deshalb nur Menschen über 60 Jahren empfohlen*. Denn obwohl Forscher mittlerweile wohl die Ursache der durch die Corona-Impfung ausgelösten Thrombosen kennen, ist eine Behandlung leider nicht immer erfolgreich.

Auch in Deutschland sind inzwischen zahlreiche Fälle der sogenannten Sinus- und Hirnvenenthrombosen bekannt. Einzelschicksale wie das des Wieners werden aber nur selten öffentlich.

Astrazeneca-Impfung: Mann erleidet Lungenembolie und Thrombose

Wie heute.at berichtet, erlitt Goran D. eine Lungenembolie und eine Thrombose im rechten Bein. „Ich hab‘ nie Probleme gehabt, war nie krank, musste keine Tabletten nehmen – bis zum 13. März“, wird der 50-Jährige zitiert.

Demnach hatte der Wiener bereits am 19. Februar seine erste Impfung mit Astrazeneca erhalten. Drei Wochen später habe der Mann Fieber bekommen. Sowohl der Hausarzt als auch eine Klinik hätten die Thrombose danach zunächst nicht erkannt. Obwohl Goran D. nach eigenen Angaben sogar Blut spuckte.

Corona-Impfung: Mann aus Wien bekam keine „Akutintervention“

Am 13. März sei dann alles dramatisch geworden. „Solche Schmerzen habe ich mein ganzes Leben noch nie gehabt. Mein Bein war weiß, blau und schwarz“, erklärt Goran D. Seine Frau habe Rettungskräfte alarmieren müssen.

Solche Schmerzen habe ich mein ganzes Leben noch nie gehabt. Mein Bein war weiß, blau und schwarz

Goran D. gegenüber „Heute“

Obwohl anschließend in einem Krankenhaus eine Lungenembolie und eine Thrombose im rechten Bein diagnostiziert worden seien - und Goran D. deshalb in eine andere Klinik überwiesen wurde, erfolgte dort keine „Akutintervention“, wie es laut heute.at im Behandlungsbericht heißt.

Astrazeneca: Mann verliert nach Corona-Impfung Unterschenkel

Was folgte, sei eine Tortur gewesen. Goran D. wurde nach eigenen Angaben mehrfach stundenlang operiert. Dabei habe er einmal einen lebensgefährlichen Lungeninfarkt gehabt. Und doch kam es noch schlimmer.

Als der 50-Jährige wieder aufwachte, teilten ihm die Ärzte offenbar die dramatische Nachricht mit: „Herr D., wir müssen ihren Unterschenkel amputieren!“ Das Bein sei Goran D. daraufhin in einem mehrstündigen Eingriff abgenommen worden. Neun Tage auf der Intensivstation hätten gefolgt.

Mittlerweile hat Goran D. einen Anwalt eingeschaltet. Er soll zwei Dinge klären: Entschädigung nach dem Impfschadengesetz und ob ein möglicher Behandlungsfehler der Krankenhäuser. „Wir prüfen derzeit, ob seitens der Spitäler ein Behandlungsfehler vorliegt, also, ob man rechtzeitig und richtig reagiert hat“, erklärt Patientenanwaltschaft-Juristin Helga Willinger gegenüber Heute. Ein Zusammenhang mit der Corona-Impfung von Astrazeneca sei klar. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Nicolas Armer/dpa

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