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Coronavirus

687 registrierte Neuinfektionen in Deutschland

Blutentnahmeröhrchen mit Blutproben für einen Corona-Antikörper-Test in einem Lavor. Foto: Marijan Murat/dpa
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Blutentnahmeröhrchen mit Blutproben für einen Corona-Antikörper-Test in einem Lavor. Foto: Marijan Murat/dpa

Die Zahl der Infektionen steigt - aber nur relativ langsam. Auch die wichtige Reproduktionszahl ist zurzeit niedrig.

Berlin (dpa) - Die lokalen Behörden haben dem Robert Koch-Institut 687 Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet.

Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 193.243 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am frühen Samstagmorgen meldete (Datenstand 27.06., 0.00 Uhr).

8954 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 6 im Vergleich zum Vortag. Etwa 177.500 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind etwa 400 mehr als noch einen Tag zuvor.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 26.6., 0.00 Uhr, bei 0,57 (Vortag: 0,59). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen sank dieser Wert mit Datenstand 25.6., 0.00 Uhr, auf 1,02 (Vortag: 1,11). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

© dpa-infocom, dpa:200627-99-583877/2

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RKI-Lagebericht 26.6.

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