450 Meter von Unfallort

Wiesbaden: Stunden nach krassem Motorrad-Unfall folgt der Horror-Fund

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Ein Verkehrsunfall mit einem Motorrad beschäftigte die Polizei Wiesbaden viele Stunden lang - denn vom Fahrer fehlte jede Spur.

Bei Wiesbaden liegt ein Motorrad nach einem Unfall alleine auf der A66 - doch Stunden später folgt der Horror-Fund!

  • Ein Zeuge sieht ein Motorrad ohne Fahrer auf der A66 liegen
  • Stundenlang wird der mutmaßlich Verunglückte gesucht
  • 450 Meter vom Unfallort wird grausame Entdeckung gemacht

Wiesbaden - Auf der A66 hat sich ein schlimmer Unfall ereignet - doch der Fahrer des Motorrads gab den Beamten drei Stunden lang ein Rätsel auf. Dann machte ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei den Horror-Fund. Über den Vorfall berichtet extratipp.com*.

Autobahnpolizei Wiesbaden findet nach Motorrad-Unfall keinen Fahrer - trotz Hubschraubereinsatz 

Der Polizei wurde Samstagnacht gegen 3.30 Uhr gemeldet, dass auf der A66 (zwischen den Anschlussstellen Nordenstadt und Erbenheim Richtung Rüdesheim, wo eine Frau die Hölle auf Erden erlebte) ein Motorradfahrer durch rasante Geschwindigkeit und Überholmanöver ins Straucheln kam. Als der Anrufer kurz darauf die Anschlussstelle Erbenheim bei Wiesbaden, wo die Polizei einen Mann mit Monobraue jagt, passierte, sah er das Motorrad auf der Verzögerungsspur liegen. Von dem Fahrer keine Spur. Die Autobahnpolizei suchte zusammen mit einem Main-Trailer und einem Hubschrauber nach dem mutmaßlich verletztem Motorrad-Fahrer - doch alles erfolglos. Der Mann schien wie vom Erdboden verschluckt. Erst gegen 6.30 Uhr - also drei Stunden nach dem fatalen Unfall, wurde eine schlimme Entdeckung gemacht.

Passend: Auf der „Magic Bike“ wurde eine einzigartige Harley Davidson gestohlen. Wer das Motorrad sieht, sofort die Polizei rufen!

Horror-Fund: 42-jähriger Wiesbadener wird Stunden später tot gefunden

Ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei meldete am Samstagmorgen den Horror-Fund: Rund 450 Meter von der Anschlussstelle Erbenheim entfernt lag hinter der Schallschutzmauer ein lebloser Mann. Der 42-Jährige aus Wiesbaden muss ersten Ermittlungen zufolge offenbar aufgrund der hohen Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Motorrad verloren haben - sein Fahrzeug krachte leicht in die Mittelschutzplanke, schleuderte nach rechts, wo der Wiesbadener vom Bike herunterfiel und mehrere Meter im Grünstreifen entlang schliff, bevor er gegen eine Mauer schlug und an seinen schweren Verletzungen starb. Sein Motorrad hingegen schliff in Fahrtrichtung an der rechten Schutzplanke weiter, bevor es an deren Ende stoppte und zum Fall kam. „Ein Fremdverschulden wird bislang ausgeschlossen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizeiautobahnstation Wiesbaden. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizeiautobahnstation oder sonstigen Polizeidienststellen zu melden. 

Mehr: Wiesbaden: 16-Jährige von Mann im Bus belästigt - er verfolgt sie sogar, wie extratipp.com* berichtet.

* extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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