Dramatisches Video

Kandidatin im spanischen "Big-Brother" vor Kameras vergewaltigt?

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Spanien - Die "dunkelste Episode im spanischen Fernsehen", titelte El Confidencial. In der spanischen Version von "Big Brother" soll eine junge Frau vergewaltigt worden sein. 

Die ganze Welt ist von diesen Aufnahmen geschockt. Filmmaterial, welches im November 2017 zwar aufgenommen, aber nie ausgestrahlt wurde, gelang nun an die Öffentlichkeiti. Es ist zu sehen, wie einer Kandidatin der Reality-Show "Gran Hermano“, der spanischen Version von „Big Brother“, ein Clip vorgespielt wird, welcher die Ereignisse der vergangenen Nacht zeigen. Sie konnte sich nämlich an nichts mehr erinnern, da sie so betrunken gewesen sei. Unter anderem thesun.com berichtete über die nun veröffentlichten Bilder.

Im sogenannten "Sprechzimmer" muss Carlota Prado  Schreckliches mit ansehen. Sie ist entrüstet, läuft auf und ab, schlägt ihre Hände vor das Gesicht, fängt an zu weinen und bettelt: "Bitte, hört auf, bitte!"

"Gran Hermano": Kandidat soll junge Frau vergewaltigt haben

Laut der spanischen Zeitung "El Confidental", der auch das besagte Video aus der Nacht vorliegen soll, musste Carlota Prado ansehen, wie ihr Mitbewohner José María López, mit dem sie im Haus eine Beziehung begonnen hatte, sie in das Schlafzimmer brachte und ihr ins Bett half. Etwas später sei zu hören, wie Carlota "nein, ich kann nicht" sagt. In der Folge soll die junge Frau eingeschlafen sein. Dann so lautet der Vorwurf, sei José María López in sie eingedrungen, bis die Produktionsfirma über Lautsprecher eingriff. 

15 Minuten lang sollen Carlota die Aufnahmen vorgespielt worden sein. Kurz bevor sie in das Sprechzimmer gerufen wurde, warf die Produktionsfirma José aus dem Haus. 

Nachdem der junge Frau die Aufnahmen gezeigt wurden, wurde sie in ein Hotel nach Madrid gebracht. Nach vier Tagen kehrte sie in das Haus zurück. "Ich bin zurückgekommen, weil ich nicht den Mut hatte, mich der Realität zu stellen", äußerte sich sich gegenüber elconfidencial.com.

Produktionsfirma entschuldigt sich

Die Produktionsfirma betonte jetzt, dass die Aufnahmen nie mit der Absicht aufgenommen wurden, sie zu senden. Des Weiteren bedauere man, dass "dieses Gespräch, bei dem Carlota über das Geschehen informiert wurde, unter diesen Umständen stattgefunden hat“. 

Die Produktionsfirma soll den Vorfall der Polizei gemeldet haben. Entgegen Informationen von anderen Medien habe Carlota Prado laut El Confidental den Vorfall selbst nicht angezeigt haben.

Irritierende Bilder auf Instagram

Mit ihrem Instagram-Profil teilte Carlota den Beitrag von El Confidental. 

Allerdings überrascht eine weitere Tatsache. Carlota postete wohl Fotos, auf denen sie mit ihrem vermeintlichen Vergewaltiger José María López zu sehen ist. Dieser bestreitet die Tat vehement. 

mz

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Screenshot YouTube

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