US-Filmemacher George Hickenlooper gestorben

+
George Hickenlooper

New York - Wenige Wochen vor dem Kinostarts seines neuen Films “Casino Jack“ ist der US-Regisseur George Hickenlooper in Denver gestorben.

Die “New York Times“ berichtete am Samstagabend (Ortszeit) unter Berufung auf Hickenloopers Sprecherin Liz Biber, dass der Filmemacher allem Anschein nach einen natürlichen Tod starb. Er wurde gerade 47 Jahre.

Sein jüngster Spielfilm handelt von dem amerikanischen Lobbyisten, der wegen Betruges, Verschwörung und Steuerhinterziehung dreieinhalb Jahre ins Gefängnis musste. “Casino Jack“ hatte kürzlich beim Internationalen Filmfestival in Toronto Beifall geerntet. Als Hauptdarsteller treten Kevin Spacey und John Travoltas Frau Kelly Preston auf.

Hickenlooper hatte für die Dokumentation “Hearts of Darkness: A Filmmaker's Apocalypse“ über die Produktion des Vietnamkriegsfilmes “Apocalype Now“ einen Emmy-Preis gewonnen. Von ihm stammt auch das Leinwandporträt des Andy-Warhol-Models Edie Sedgwick, “Factory Girl“.

dpa

Kommentare