Schwarzenegger zu Unterhaltszahlungen bereit

Los Angeles - Arnold Schwarzenegger gibt allmählich nach: Der frühere Action-Star wehrt sich nicht mehr gegen die mögliche Zahlung von Unterhalt an Maria Shriver. Doch der Streit wird überschattete.

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Arnold Schwarzenegger (63) hat im Unterhaltsstreit mit Maria Shriver (55) eingelenkt. Am Montag reichte der kalifornische Ex-Gouverneur in Los Angeles eine neue Scheidungserklärung ein, berichtete das Internet-Portal “Tmz.com“. Damit wehrt sich Schwarzenegger nun nicht mehr gegen die mögliche Zahlung von Unterhalt und gegen die Übernahme von Shrivers Anwaltskosten. Vorige Woche hatten seine Anwälte den in Scheidungsverfahren häufig praktizierten Vorgang gewählt, die Zahlung von Unterhalt abzulehnen.


Shriver, die Nichte des 1963 ermordeten Präsidenten John F. Kennedy, hatte Anfang Juli die Scheidung eingereicht. In ihrem Antrag fordert sie Unterhalt.

„Hasta la vista, Baby“: Arnie trennt sich von Ehefrau

Arnie als Single? Mit dieser neuen Schwarzenegger-Rolle hatte in Hollywood niemand gerechnet. © dpa
Die überraschende Nachricht von der Trennung der Eheleute Arnold Schwarzenegger (63) und Maria Shriver (55) machte in der Nacht zum Dienstag schnell die Runde. “Zur Zeit leben wir getrennt, während wir an der Zukunft unserer Beziehung arbeiten“, teilte das Paar der “Los Angeles Times“ mit. © AP
Am 26. April hatten sie ihren 25. Hochzeitstag. Doch Maria Shriver hat die gemeinsame Villa in dem Nobelort Brentwood bei Los Angeles bereits verlassen. © dpa
Als der Polizistensohn aus Graz in den 1970er Jahren die damals 21-jährige Kennedy-Nichte bei einem Tennisturnier kennenlernte, war er bereits als “Mister Universum“ berühmt. © AP
Bodybilder und angehende Reporterin - das ungleiche Paar tritt im April 1986 vor den Traualter. © AP
Der “Terminator“ trug einen grauen Frack, die Braut ein weißes Kleid aus Seide, Satin und Spitze. Um Paparazzi fernzuhalten, wurde der Luftraum über dem feudalen Kennedy-Anwesen gesperrt. © AP
Als Schwarzenegger 2003 zum Gouverneur gewählt wurde, gab Shriver ihren Job als TV-Reporterin auf. © dpa
In der Wahlnacht dankte er “der besten Ehefrau“ für ihre Unterstützung. © dpa
Shriver hatte sich loyal hinter ihren Mann gestellt, auch als Sex-Vorwürfe mehrerer Frauen gegen Schwarzenegger immer massiver wurden. © dpa
Er habe höchsten Respekt vor Frauen, versicherte sie damals. Er räumte unterdessen ein, sich als Hollywoodstar manchmal “schlecht“ benommen zu haben. © AP
Während des Wahlkampfs um das Präsidentenamt unterstützte Shriver den Demokraten Barack Obama, ihr Mann den Republikaner John McCain. © dpa
Doch Schwarzenegger schlug am Ende selbst sozial- und umweltpolitisch liberale Töne an. Das schrieb der Politologe Bruce Cain unter anderem Shriver zu: “Seine Frau hat ihn fest im Griff“. Damit ist es nun vorbei. © dpa

Die gerichtlichen Differenzen sorgten vorige Woche in den US-Medien für Schlagzeilen, als gleichzeitig bekanntwurde, dass der jüngste Sohn des Paares, Christopher (13), bei einem Badeunfall schwer verletzt worden war. In einer gemeinsamen Erklärung sagte das Paar am Freitag: “Er ist ein tapferer Junge, und es ist zu erwarten, dass er vollständig genesen wird“. Die Familie habe eine “sehr besorgniserregende“ Woche hinter sich.

Am Montag bedankte sich Schwarzenegger in einer Twitter-Botschaft für die Genesungswünsche und Unterstützung. Dies hätte ihm und seinem Sohn viel bedeutet. “Es geht ihm schon viel besser, und wir werden ihn bald wieder in voller Fahrt zurückhaben“, teilte der frühere Action-Star mit.

In ihren Scheidungsanträgen sind sich Shriver und Schwarzenegger einig, dass das Sorgerecht für ihre minderjährigen Kinder Patrick (17) und Christopher (13) geteilt wird. Das seit 25 Jahren verheiratete Paar hat zudem zwei volljährige Töchter.

Im Mai war eine frühere Affäre zwischen Schwarzenegger und einer langjährigen Haushälterin der Familie ans Licht gekommen. Ihr gemeinsamer Sohn ist 13 Jahre alt. Er kam nur wenige Tage nach der Geburt von Shrivers jüngstem Sohn zur Welt.

dpa

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