Kurz vor Zwölf

Martin Rütter mit bewegendem Geständnis: „Ich wäre fast gestorben“

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Martin Rütter wäre fast gestorben. 
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Der wohl bekannteste Hundeflüsterer litt unter dem sogenannten Broken-Heart-Syndrom. Eine Krankheit stellte sein Leben auf die Probe, sagt er in einer TV-Show.

  • Seit 2008 ist  Martin Rütter in der VOX-Sendung „Der Hundeprofi“ zu sehen.
  • Er hat außerdem verschiedene Bühnenprogramme wie „nachSITZen“ und „Der tut nix!“.
  • In einer Talkshow verriet Martin Rütter, dass er früher unter dem Broken-Heart-Sydrom litt.

München - DerTV-Hundeprofi Martin Rütter war bei „Dinner Party - Der Late Night Talk“ mit Moderator Simon Beeck zu Gast. Seit fast einem Jahr lädt Beeck zur seiner Sendung ein. Thema diesmal waren unter anderem Rütters Krankheit, seine Zeit im Studentenwohnheim und die Beziehung zu seinen Eltern.  

„Ich wäre fast gestorben“- Rütter redet über seine Herzkrankheit

In Jahr 2007 litt Rütter unter einem Herzproblem. „Man nennt das Broken-Heart-Syndrom“, sagt Rütter in der Talkrunde zu Beeks. Diese Krankheit würden seiner Meinung nach normalerweise nur alte Frauen nach einem emotionalen Schock bekommen. „Ich war damals so bekloppt und hab den Arzt gar nicht gerufen“, sagt Rütter. Aber er hätte solche Schmerzen gehabt, wie wennRainer Calmund Bungeejumping auf ihm betrieben hätte. „Ich konnte gar nichts mehr“, gibt Rütter zu. „Das war mir zu diesem Zeitpunkt aber nicht bewusst.“ Im Krankenhaus haben die Ärzte zu ihm gesagt: „Wir haben jetzt noch drei Minuten.“ Den Moment hat Rütter gebraucht. Sein Leben davor war unstrukturiert und er hatte immer ein schlechtes Gewissen, erzählt er dem Moderator. „Wenn ich im Auto saß, hatte ich ein Handy am Ohr, ein Laptop auf dem Schoß, parallel ein Butterbrot gefuttert und mit dem Beifahrer Sachen verhandelt“, sagt Rütter. 

Martin Rütters wilde Studentenzeit in Köln

Der Hundeprofi studierte vor seiner Karriere im Fernsehen Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln. An diese Zeit erinnert er sich in der Talkshow zurück. „Wir haben einen Fußball, einen Kassettenrekoder und Alkohol mitgenommen und haben eine Stunde geduscht und mit dem Fußball umeinander geschossen“, sagt Rütter in Erinnerungen schwelgend. Vor allem für die Erasmus-Studentinnen waren die Gemeinschaftsduschen nicht einfach. „Da war nichts mit, wir trennen das.“

Video: Wissenschaftler vermuten, dass "Broken-Heart-Syndrom" Krebs auslösen könnte

Rütter: „Meine Eltern waren als Eltern nicht geeignet“

In der Talkshow erzählt Rütter dem Moderator auch von seiner Kindheit. „Meine Eltern waren als Eltern nicht geeignet“, sagt der Hundeflüsterer. „Die sind zufällig sehr früh Eltern geworden. Eigentlich waren sie nie so richtig verliebt“, sagt Rütter zu Beeck. Trotzdem hat der Hundeprofi ein gutes Verhältnis zu seinen Eltern. Er selber sei in der Erziehung seiner fünf Kinder sehr locker und entspannt. 

Der Hundeprofi hatte Anfang dieses Jahres eine Bauch-OP

Im Januar 2019 meldet sichMartin Rütter per Social-Media bei seinen Fans. Er musste im Bauchbereich operiert werden. Wieso verrät er nicht. 

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