Polizei ermittelt

„Fridays for Future“-Skandal! Hitlergruß bei Demo!

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Hitlergruß bei einer „Fridays for Future“-Veranstaltung. Was Greta Thunberg wohl dazu sagen würde?

Greta Thunbergs „Fridays for Future“-Bewegung wird immer größer. Bei einer Demo wurde jetzt der in Deutschland verbotene Hitlergruß gezeigt!

Update vom 10. September: Freitagmittag in Marburg. Etliche Umweltschützer hatten sich zu einer „Fridays for Future“-Demo versammelt. Gegen 13 Uhr lief die Abschlusskundgebung der von Greta Thunberg (16) ins Leben gerufenen Veranstaltung. Dann der Eklat: Jemand machte einen Hitlergruß! 

Was war geschehen? Während die meist jugendlichen Klimaschützer friedlich vor der Stadthalle Marburg demonstrierten, lief eine mehrköpfige Gruppe vorbei. Einer der Männer machte den in Deutschland verbotenen Hitlergruß in Richtung der „Fridays for Future“-Teilnehmer. Die Bewegung wurde von der jungen Schwedin Greta Thunberg ins Leben gerufen und ist mittlerweile weltweit aktiv.

Der Nazi, der bei der „Fridays for Future“-Demo den Hitlergruß machte, stieg mit seinen Begleitern in einen Bus der Linie 1. Die sofort verständigte Polizei Marburg konnte den Unbekannten bislang nicht ausfindig machen. Beschrieben wird er als Mitte 30 mit kurzen, schwarzen Haaren und kräftiger Figur. Zum Tatzeitpunkt trug der Mann einen dunklen Pullover mit breiten, weißen Streifen. Hinweise bitte unter der Telefonnummer (06421) 4060. Greta Thunberg machte erst kürzlich Schlagzeilen mit einem Segeltörn über den Atlantik. 

Greta Thunberg unbeliebt? DAS denkt Deutschland wirklich über Klima-Aktivistin

Update vom 7. September: Die einen hassen sie, die anderen lieben sie: Greta Thunberg (16). Die Klima-Aktivistin polarisiert, viele werfen ihr Geldmacherei vor. Doch was denken die Deutschen wirklich über die „Fridays for future“-Gründerin? Die Ergebnisse einer neuen Umfrage überraschen. Das Allensbach-Institut hat nun Zahlen zur Beliebtheit von Greta Thunberg vorgelegt. Demnach unterstützen 69 Prozent der Deutschen das Anliegen der Klimaschützerin. Interessant: Die Schulstreiks finden immerhin 40 Prozent der Befragten gut. Lediglich 17 Prozent lehnen „Fridays for Future“ ab. Das berichtet bild.de. 

Die Umfrage ergibt auch weitere interessante Zahlen: So machen sich 68 Prozent der Befragten große Sorgen, was den Klimawandel angeht. Vor zwei Jahren waren es noch fast 20 Prozent weniger. Allerdings ist die Bereitschaft, höhere Energiepreise zu zahlen, nur leicht gestiegen (von 28 auf 33 Prozent). Die Altersstruktur der Befragten geht aus dem Bericht nicht hervor. Auf der Hand liegen dürfte, dass vor allem jüngere Menschen „Fridays for future“-Gründerin Greta Thunbergs Ideen unterstützen.

Greta Thunberg: Emotionale Enthüllung über die Vergangenheit der Klima-Aktivistin

Update vom 5. September 2019: Greta Thunberg ist mit ihren gerade einmal 16 Jahren für viele junge und auch ältere Menschen ein riesiges Vorbild. Doch mit einem großen Bekanntheitsgrad, wie ihn die junge Schwedin hat, kommt in den meisten Fällen auch der Spott. Das muss die Klima-Aktivistin immer öfter an eigenem Leib erfahren. So bezeichnete sie ein AfD-Politiker als „zopfgesichtiges Mondgesicht-Mädchen“, andere Greta-Thunberg-Gegner machen sich über ihr Diagnose des Aspergers-Syndrom lustig. Die 16-Jährige machte jedoch klar: Ohne diese Form des Autismus hätte sie sich womöglich niemals so für das Klima und unsere Umwelt interessiert. Wohl scheint es der 16-Jährigen jetzt zu reichen - auf Instagram macht sie ein emotionales und sehr privates Statement. Das gibt einigen Anhängern Grund zur Sorge.

Die Klima-Aktivistin Greta Thunberg macht ein emotionales Statement auf Instagram.

Greta Thunberg emotional auf Instagram: „Habe mit niemandem gesprochen“

„Wenn dich Kritiker wegen deines Aussehens und Besonderheiten angreifen, heißt das, dass ihnen nichts mehr anderes übrig bleibt. Und dann weißt du: Du gewinnst“, schreibt Greta Thunberg unter ein Foto, das sie lachend zeigt. „Ich habe das Asperger-Syndrom und das bedeutetet, dass ich manchmal etwas von der Norm abweiche. Aber unter den richtigen Umständen ist Anderssein eine Superkraft.“ Sie trage ihre Diagnose nicht in die Öffentlichkeit, um sich dahinter zu „verstecken“. „Und glaubt mir, meine Diagnose hat mich in meinem Leben schon öfter eingeschränkt. Bevor ich mit den Streiks angefangen habe, hatte ich keine Energie, keine Freunde und habe mit niemandem gesprochen“, berichtet Greta Thunberg in ihrem emotionalem Post. „Ich saß nur alleine zu Hause, mit einer Essstörung.“ Ihren Beitrag mit privaten Einblicken beendet die 16-Jährige mit Hoffnung: „Aber all das ist nun vorbei, weil ich eine Bedeutung in dieser Welt gefunden habe, die für so viele bedeutungslos ist.“ 

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When haters go after your looks and differences, it means they have nowhere left to go. And then you know you’re winning! I have Asperger’s syndrome and that means I’m sometimes a bit different from the norm. And - given the right circumstances - being different is a superpower. I'm not public about my diagnosis to "hide" behind it, but because I know many ignorant people still see it as an "illness", or something negative. And believe me, my diagnosis has limited me before. Before I started school striking I had no energy, no friends and I didn’t speak to anyone. I just sat alone at home, with an eating disorder. All of that is gone now, since I have found a meaning, in a world that sometimes seems meaningless to so many people. #aspiepower #neurodiverse #npf

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Das Statement macht machen Greta-Thunberg-Fans Mut zugleich: Das Mädchen solle sich die Kritik über ihr Aussehen oder ihr Syndrom nicht zu Herzen nehmen. „Die Welt braucht dich“ oder „Ignoriere die Hater und mach genauso weiter!“ motivieren User die Schwedin. „Lass dich von niemandem unterkriegen Greta. Du bist wunderbar.“

Update vom 31. August 2019: Greta Thunberg ist nach zwei Wochen auf hoher See am Mittwoch in New York angekommen. Bei der Ankunft gab es jedoch einen großen Schock - die junge Schwedin war sehr wackelig auf den Beinen. Die Aufnahmen davon machen den Fans große Sorgen. Für Greta Thunberg gingen am Mittwoch 15 Tage ohne richtige Nahrung, Toilette und Dusche zu Ende. Das merkte man der Klimaaktivistin an. 

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In New York wurde die 16-Jährige von ihren Unterstützern mit Applaus und "Greta, Greta, Greta"-Rufen begrüßt. Thunberg berichtete in einer Pressekonferenz von der Atlantik-Überquerung. "Es ist Wahnsinn, dass eine 16-Jährige den Atlantik überqueren muss, um ihre Position zu vertreten. Das ist natürlich nichts, das ich von jedem verlange", sagte sie. Die 16-Jährige wollte sich zunächst ausruhen, bevor sie am Freitag zusammen mit anderen Klimaschützern vor dem Sitz der UNO demonstriert. „All das hier ist sehr überwältigend. Der Boden wackelt noch“, sagte Greta Thunberg während der Pressekonferenz. Und das sah man auch. Während sie an Land ging, konnte sie sich kaum halten und schwankte stark. Sicherlich auch ein Schock für die junge Frau, die ihren Angaben zufolge auf der See nicht einmal seekrank wurde. Greta Thunberg erklärte am Mittwoch, sie müsse die vielen Eindrücke an Land erst verarbeiten, da sie auf offener See völlig isoliert gewesen war. 

Greta Thunberg mit dem Segelboot über den Atlantik

Ursprüngliche Meldung: New York - Für die UN-Vollversammlung ist die Schwedin Greta Thunberg (16) extra mit einem Segelboot von Plymouth nach New York gereist, wie extratipp.com* berichtet. Aufgrund ihrer umweltbewusste Lebensweise verzichtet sie auf das Fliegen.

Mittlerweile befindet sie sich mit ihrem Schiff „Malizia 2“ keine 100 Kilometer vor der Küste der USA. Die Vereinten Nationen haben sich für ihre Ankunft in New York eine besondere Überraschung einfallen lassen. 

UN empfängt Greta Thunberg mit 17 Segelbooten in New York

Die Mega-Überraschung: Die Vereinten Nationen werden Greta Thunberg mit 17 Segelbooten vor Manhattan nahe der Verrazano-Brücke in Empfang nehmen. Dabei steht jedes dieser Segelboote für eines der Nachhaltigkeitsziele der UN. Dazu gehört auch der Kampf gegen den Klimawandel, für den sich Greta Thunberg einsetzt. Die Nachhaltigkeitsziele gelten für alle Mitgliedsstaaten der UN und beinhalten zusätzlich beispielsweise das Einsetzten gegen die Diskriminierung von Frauen und die Bekämpfung der Armut.

Greta Thunberg wird nach zwei Wochen auf dem Meer in New York ankommen.

Greta Thunberg: Fahrt nach New York begann holprig

Der Start der Reise begann für das Team der Mailzia 2, das neben der Klimaaktivistin auch ihren Vater, die Segelspezialisten Boris Herrmann und Pierre Casiraghi und den Filmemacher Nathan Grossman umfasst, eher holprig. Das Segelboot musste mit einer Verspätung von einer Stunde von Plymouth ablegen, Grund dafür war das schlechte Wetter. Darüber hinaus litt Greta Thunberg bereits beim Probesegeln an Seekrankheit, daher ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es ihr auch während der Zeit auf hoher See öfters schlecht wurde.

Auch nach dem Start musste die Crew Planungsänderungen vornehmen: Durch den zu hohen Wellengang fuhr das Schiff nicht wie geplant entlang der spanischen Küste, sondern musste die Route ändern und an der französischen Küste vorbei.

Trotzdem gibt es von der Fahrt auch erfreuliches zu berichten: Denn durch den vielen Wind wird Greta Thunberg nun schon etwas früher als geplant in New York eintreffen.

Auf Twitter postete die 16-Jährige ein Bild, das sie etwa 119 Meilen (ca. 192 km) entfernt von New York zeigt.

Wenig Komfort an Bord für Greta Thunberg

Wie die faz berichtet, ist der Komfort an Bord gleich null. Denn das Segelboot ist vor allem auf das schnelle Fahren (bis zu 46 Kilometer pro Stunde) ausgelegt, daher findet man auf dem 20 Meter langen Boot keine Toiletten oder Duschen, auch die Kojen fallen schmal aus.

Trotzdem soll die Reise für Greta Thunberg so angenehm wie möglich gestaltet werden. Daher gibt es ein Team, dass die Seereisenden von Land aus unterstützt, beispielsweise im Krankheitsfall.

Greta Thunberg: Rückfahrt nach Europa in Container-Schiff

Lange hatten sich die Thunbergs darüber Gedanken gemacht, wie sie von New York wieder nach Europa zurückreisen. Die für sie einfachste und klimafreundlichste Variante ist an Bord eines Containerschiffes die Rückreise anzutreten. 

Fahrt nach New York nicht so umweltfreundlich wie angenommen

Das Segelboot muss selbstverständlich auch wieder nach Europa zurückgebracht werden. Wie die taz berichtet sollen anscheinend fünf Mitarbeiter das Schiff nach Europa zurücksegeln. Diese Mitarbeiter müssen aber ebenfalls erst in die USA reisen. Laut des Pressesprechers der Thunbergs Skipper Boris Herrmann, Andreas Kling werden sie mit dem Flugzeug in die USA fliegen. Somit hätte Greta Thunberg deutlich weniger CO2 verbraucht, wenn sie nach Amerika geflogen wäre. 

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

ash

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