Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Erste Fahrten schon absolviert

Kubica als Testpilot im Rennsimulator

Robert Kubica fährt jetzt für Mercedes im Simulator
+
Robert Kubica fährt jetzt für Mercedes im Simulator

Berlin - Rennfahrer Robert Kubica hilft dem Mercedes-Team als Simulator-Testpilot beim Angriff auf die Formel-1-Spitze. Erste Fahrten soll er schon absolviert haben.

Mercedes holt sich beim Angriff auf die Formel-1-Spitze Hilfe bei Robert Kubica. Der vor zwei Jahren schwer verunglückte Rennfahrer wird vom Rennstall als Testpilot im Simulator eingesetzt. Seine erste Einsätze hat der Pole nach Informationen der „Bild“-Zeitung (Dienstag) und der Nachrichtenagentur dpa bereits absolviert. Kubica soll damit anscheinend die beiden Stammpiloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg bei der Simulator-Arbeit entlasten und mit seiner Erfahrung aus 76 Formel-1-Rennen zusätzliche Expertise liefern.

Eine offizielle Bestätigung für die Tests von Kubica in der Mercedes-Rennfabrik im englischen Brackley gab es vom schwäbischen Autobauer nicht. Nach drei enttäuschenden Jahren seit der Rückkehr als Werksteam in die Königsklasse hat Mercedes allerdings eine Neuordnung auf allen Ebenen forciert. Rekordweltmeister Michael Schumacher wurde durch Hamilton ersetzt, Motorsportchef Norbert Haug musste seinen Posten für den Österreicher Toto Wolff räumen. Niki Lauda übernahm den Vorsitz des Aufsichtsrats beim Rennstall.

Seit seinem schweren Crash bei der Ronde di Andora im Februar 2011 kämpft Kubica um eine Rückkehr in die Formel 1. Bei einem privaten Rallye-Ausflug war der damalige Renault-Pilot in eine Leitplanke gekracht und hatte sich schwere Verletzungen an Armen und Beinen zugezogen. Er musste mehrfach operiert werden, bis heute muss er mit Einschränkungen leben.

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

Dennoch kehrte Kubica zurück in den Motorsport. Derzeit fährt er mit Skoda in der Rallye-Europameisterschaft. Mercedes hatte zuletzt den Kontakt zu dem 28-Jährigen intensiviert. Im Winter hatte er für den Autobauer den Rennwagen für das Deutsche Tourenwagen Masters getestet, es kam jedoch zu keinem Vertragsabschluss für ein Stammcockpit in der DTM.

Mercedes rüstet seit dem vergangenen Jahr seinen Simulator in Teamhauptquartier in Brackley auf, um mit den Konkurrenten bei der Entwicklungsarbeit Schritt halten zu können. Bei einigen Piloten ist die Arbeit im Simulator nicht wirklich beliebt, der aktuelle WM-Zweite Kimi Räikkönen verzichtet sogar ganz darauf. Mit der enorm teuren Technik können die Teams ganze Rennen simulieren und spulen virtuell tausende Kilometer ab. Wichtig ist dies vor allem, seitdem in der Formel 1 während der Saison nicht mehr außerhalb der Rennwochenenden auf der Strecke getestet werden darf.

dpa

Kommentare