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Asiaten mit spekatulären Plänen

Formel 1 in Singapur: Hitze, Hype und Bieber

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Die Strecke von Singapur ist sehr anspruchsvoll. Die Asiaten haben mit dem Grand Prix langfristig spektakuläre Pläne.

Singapur - Die Fahrer kämpfen gegen die Müdigkeit, Singapur putzt sich vor dem Highlight des Jahres ganz besonders heraus. Die Asiaten haben noch spektakuläre Pläne.

Sebastian Vettel reiste so spät an wie möglich, Kimi Räikkönen freute sich aufs Ausschlafen und Nico Hülkenberg vertrieb sich die freie Zeit am Pool: Vor dem spektakulären Großen Preis von Singapur gehen die Formel-1-Piloten auf ihre eigene Weise mit den ungewöhnlichen Tagesabläufen rund um das Nachtrennen um. Doch eines haben alle gemeinsam: Der Faszination des einzigartigen Spektakels im asiatischen Stadtstaat kann sich niemand entziehen. Selbst Teenie-Schwarm Justin Bieber kommt.

„In Singapur zu gewinnen, ist einfach unglaublich“, sagte Vettel. Er selbst hat das in den beiden vergangenen Jahren geschafft und ist auch vor dem Rennen am Sonntag (14.00 Uhr MESZ/RTL und Sky) erneut der Favorit auf dem engen Stadtkurs. Chef-Organisator Colin Syn würde sich mit einem Augenzwinkern gerne einen anderen Ausgang wünschen: „Ich hätte auch nichts dagegen, wenn jemand anderes gewinnt. Natürlich nur wegen der Spannung.“

Syn hat im Moment kaum eine ruhige Minute, arbeitet rund um die Uhr. Vor allem aus einem Grund: „Wir wollen möglichst spektakuläre und schöne Bilder um die ganze Erde schicken.“ Auch beim sechsten Rennen in Singapur seit 2008 wollen die Veranstalter wieder einen Schritt nach vorne machen und am liebsten die Nummer eins in der weltweiten Medien- und Zuschauergunst werden. „Es ist unser Ziel, dass es jedes Jahr besser wird“, sagte Syn.

Und das eigentliche Formel-1-Rennen, das zu 70 Prozent auf öffentlichen Straßen verläuft, ist dabei mittlerweile nur noch ein Teil des Mega-Events auf dem Marina Bay Street Circuit in der Nähe des geschäftigsten Frachthafens der Welt. Im Rahmen des Grand Prix werden unter anderem die Musik-Superstars Rihanna, The Killers und zum Abschluss Justin Bieber bei groß angelegten Konzerten unweit der Strecke auftreten. Nach dem Rennen wird es wieder ein gigantisches Feuerwerk geben, Partys gibt es in der Millionenstadt an fast jeder Ecke - der Hype kennt kaum (finanzielle) Grenzen.

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

Die Fahrer werden davon nur wenig mitbekommen und schlagen sich stattdessen mit ganz anderen Problemen herum. Da der Lauf in Südostasien unter 1500 Flutlichtern als Nachtrennen - dem einzigen der Saison - ausgetragen wird, müssen sie nach einem anderen Rhythmus als gewohnt leben. Alle Termine rund um die Strecke finden vom späten Nachmittag bis in die Nacht hinein statt, Medientermine noch nach 23 Uhr Ortszeit sind bis Sonntag keine Seltenheit.

Vettel reiste deswegen erst spät an, während Kollege Hülkenberg schon am Hotelpool saß und sich auf die nächtlichen Hitzeschlachten vorbereitete. Temperaturen von über 30 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit werden die Fahrer kräftig ins Schwitzen bringen, obwohl das Rennen Ortszeit erst um 20.00 Uhr gestartet wird. „Mich stört die ungewöhnliche Zeit nicht, da kann ich wenigstens ausschlafen“, sagte Lotus-Pilot Kimi Räikkönen gewohnt trocken.

McLaren-Pilot Jenson Button, im vergangenen Jahr Zweiter auf dem 5,067 Kilometer langen Kurs, schwärmte: „Singapur ist ein einzigartiges Spektakel. Der Grand Prix ist eines der Wunder des modernen Sports.“ Trotzdem warnte Mercedes-Pilot Nico Rosberg: „Körperlich ist es eines der anstrengendsten Rennen des Jahres.“

SID

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