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Fahrer gegen Salary Cap

Formel 1: Gehaltsobergrenze „komplett falsch“ – Verstappen wird deutlich

In der Formel 1 ist die Diskussion über eine Gehaltsobergrenze für die Fahrer entbrannt. Weltmeister Max Verstappen hat dazu eine klare Meinung.

Baku – In anderen Sportarten ist sie längst Alltag: Eine Gehaltsobergrenze für Sportler, wie sie etwa die nordamerikanische Basketball-Liga NBA bereits eingeführt hat. Diese wird nun auch in der Formel 1 heiß diskutiert. Im Gespräch ist eine Deckelung der Gehälter auf insgesamt 30 Millionen Dollar jährlich für beide Fahrer eines jeden Rennstalls. Während der Vorschlag viel Zuspruch entert, positioniert sich ausgerechnet der amtierende Weltmeister Max Verstappen klar gegen die Einführung einer Salary Cap.

Gehaltsobergrenze in der Formel 1? Weltmeister Max Verstappen ist dagegen

„Das ist komplett falsch. Zurzeit wird die Formel 1 immer populärer, und jeder verdient immer mehr Geld“, begründet der 24-Jährige seine Meinung im Vorfeld des Grand Prix in Baku (Rennen hier im Live-Ticker). Kolportierte 36 Millionen Euro verdient der Niederländer aktuell bei Red Bull Racing pro Saison – und würde damit schon allein die Summe sprengen, die ihm gemeinsam mit Teamkollege Sergio Pérez zustünde.

Das hohe Gehalt begründet er mit dem Risiko, dem die Fahrer ausgesetzt sind: „Sie sorgen schließlich für die Show und setzen ihr Leben aufs Spiel.“ Bei der Einführung einer Salary Cap sieht Verstappen zudem die Nachwuchsarbeit in der Formel 1 gefährdet. Dadurch würden Geldgeber abgeschreckt, in junge Fahrer zu investieren. „Wenn wir eine Grenze bekommen, würde das alle Junioren-Serien auch treffen“, befürchtet er, „und das will doch wohl niemand.“

„Die Formel 1 ist unser Leben“: Schumacher lehnt Gehaltsdeckelung ab

Unterstützung erhält Verstappen von Valtteri Bottas. „Wir machen immer mehr für die Fans. Und wir Fahrer stehen im Zentrum, wir riskieren unser Leben. Ich sehe nicht, wie in dieser Situation die Fahrergehälter runtergehen sollten, wenn die Formel 1 als Ganzes nach oben strebt“, so der 32-Jährige. Ähnlich hatte zuvor auch Altstar Fernando Alonso argumentiert. Die Formel 1 befinde sich nicht in einer Krise, sagt Ferrari-Fahrer Carlos Sainz, weshalb er eine Grenze für „unlogisch und auch nicht sinnvoll“ hält.

„Die Formel 1 ist unser Leben. Es wäre nicht in Ordnung, wenn wir dafür nicht belohnt werden würden“, findet Mick Schumacher. „Ist es nicht lustig, dass ausgerechnet jetzt die Frage einer Gehaltsdeckelung aufkommt, wo die Teams erstmals damit anfangen, Geld zu verdienen in der Formel 1?“, stellt Sebastian Vettel in den Raum. Der Ex-Weltmeister hatte zuletzt Kritik von FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem einstecken müssen.

Formel 1: Auch Lewis Hamilton bleibt ein Gegner der Salary Cap

Bereits in der Vergangenheit war Lewis Hamilton als Gegner einer Salary Cap in Erscheinung getreten, diese Meinung scheint er nicht geändert zu haben. „Ich bin vielleicht nicht mehr allzu lange dabei. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass die kommenden Fahrer beim Gehalt gedeckelt werden sollten“, erklärte der Brite. (vfi)

Rubriklistenbild: © Imago/Motorsport Images

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