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FIA-Beschluss

F1-Piloten zehn Minuten länger in der Startaufstellung

FIA-Beschluss: Die Medien sollen mehr Zeit bekommen, noch in der Startaufstellung mit den Fahrern zu sprechen. Foto (Archiv): Jan Woitas Foto: Jan Woitas
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FIA-Beschluss: Die Medien sollen mehr Zeit bekommen, noch in der Startaufstellung mit den Fahrern zu sprechen. Foto (Archiv): Jan Woitas Foto: Jan Woitas

Montréal (dpa) - Die Formel-1-Fahrer müssen sich schon beim Grand Prix am Sonntag in Montréal auf eine leichte Änderung im Ablauf vor dem Start einstellen.

Der Motorsport-Weltrat beschloss auf seiner Sitzung in Manila, «dass die Autos und Fahrer vor der Nationalhymne noch zehn Minuten länger am Start sind», teilte der Automobil-Weltverband FIA mit. Damit sollen die Medien mehr Zeit bekommen, noch in der Startaufstellung mit den Fahrern zu sprechen.

Der Große Preis von Kanada wird am Sonntag gestartet und ist das siebte von 21 Saisonrennen. Die Nationalhymne des jeweiligen Gastgeberlandes wird etwa eine Viertelstunde vor dem Start gespielt.

Ferner bestätigte der Weltrat die aerodynamischen Änderungen am Frontflügel, an den Bremskanälen und am Heckflügel für die kommende Saison 2019. Dadurch werden die Autos bis zu 1,5 Sekunden langsamer pro Runde, wie FIA-Technikchef Nikolas Tombazis schon im Mai in Barcelona eingeträumt hatte. Der Grund für die Modifikationen ist, das überholen künftig zu erleichtern. Die führenden Formel-1-Gremien hatten sich bereits auf die Änderungen verständigt.

Derzeit ist das Überholen mit den sensiblen Wagen der 2018er-Generation nicht so leicht. In den Zweikämpfen verliert ein Verfolger wegen der ungünstigen Luftverwirbelungen an Tempo, die Reifen überhitzen schnell.

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