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Fünf Deutsche im Viertelfinale - Kiefer nicht

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Enttäuscht: Nicolas Kiefer musste sein Match gegen Jürgen Melzer wegen einer Bauchmuskelverletzung aufgeben.

Halle - Deutsche Meisterschaften plus Novak Djokovic minus Nicolas Kiefer: Beim Tennis-Rasenturnier im westfälischen Halle stehen gleich fünf einheimische Tennisprofis unter den besten Acht.

 Dem Quartett Thomas Haas, Mischa Zverev , Philipp Kohlschreiber und Benjamin Becker folgte am Donnerstag noch der Stuttgarter Andreas Beck, aber nicht Kiefer: Der Halle-Sieger des Jahres 1999 musste wegen einer Bauchmuskelverletzung aufgeben. Aufsteiger Beck bezwang den für Roger Federer nachgerückten “Lucky Loser“ Lukas Lacko aus der Slowakei mit 7:5, 7:6 (7:5).

Ein weiterer Wermutstropfen: Der Bayreuther Philipp Petzschner unterlag dem belgischen Qualifikanten Olivier Rochus unnötig mit 7:5, 5:7, 2:6.

Elf Tage vor Wimbledon war Kiefer im deutschen “Rasen-Mekka“ am Abend als Favorit ins Match mit dem Österreicher Jürgen Melzer gegangen, den er zuvor in acht Duellen immer besiegt hatte. Nach langer medizinischer Behandlung und mit 1:6 verlorenem ersten Satz ging es dann aber nicht mehr weiter für den Weltranglisten-34. “Ich hab' die Probleme seit Paris schon. Als ich heute morgen aufgewacht bin, habe ich schon gemerkt, dass es im Prinzip unmöglich ist zu spielen. Und unter dem Strich kann ich nur viel kaputt machen“, sagte der 31-Jährige auch mit Blick auf seine Teilnahme in Wimbledon.

Deutsche verpassen Einstellung eines alten Rekordes

Durch das Aus des Hannoveraners verpassten die Deutschen die Einstellung eines Rekordes aus dem Jahr 1973, als beim ATP-Sandplatzturnier in Berlin sogar sechs Deutsche im Viertelfinale gestanden hatten. Der Weltranglisten-Vierte Djokovic, nach Federers Absage Top-Favorit auf den Titel, stand in einer kuriosen Partie gegen den Franzosen Florent Serra beim Stand von 5:7, 2:5 schon vor dem Aus. Der 22-jährige Serbe wehrte aber fünf Matchbälle ab, um am Ende noch 5:7, 7:5, 6:1 zu triumphieren.

“Ich hatte vor drei oder vier Jahren in Wimbledon schon einmal eine ähnliche Situation, da habe ich das Spiel auch gedreht. Und deshalb habe ich auch heute immer an den Sieg geglaubt“, sagte Djokovic, der es nun mit Melzer zu tun bekommt. Djokovic ist der letzte verbliebene Top-Ten-Spieler in Halle und ärgste Konkurrent der deutschen Profis.

 “Ich denke, dass wir alle uns sehr wohl fühlen auf Rasen und speziell auch bei diesem Turnier“, erklärte Beck die Dominanz der Deutschen bei den mit 750 000 Euro dotierten 17. Gerry Weber Open. “Natürlich war das jetzt das einfachere Los, aber ich hätte auch gern mal gegen Roger gespielt“, sagte der Aufschlag starke Linkshänder kess. Seit seinem Durchbruch, der Viertelfinalteilnahme beim Masters- Sandplatzturnier in Monte Carlo im April , habe er gemerkt, “dass ich auch die Guten schlagen kann“. Der 23-jährige Beck, laut Davis-Cup-Kapitän Patrik Kühnen “neben Mischa Zverev in dieser Altersklasse die große Hoffnung im deutschen Tennis“, trifft nun auf Vorjahresfinalist Kohlschreiber. “Da bin ich der klare Außenseiter, aber das wird sicher eine schöne Erfahrung gegen Kohli“, meinte Beck vor seinem ersten Duell mit dem als Weltranglisten-24. derzeit bestplatzierten Deutschen.

Petzschner, der im Herbst in Wien seinen einzigen Titel geholt hatte, verpasste gegen Rochus sein erstes Viertelfinale des Jahres. Der Weltranglisten-59. ließ gegen den Belgier nach gewonnenem ersten Satz zu viele Breakchancen aus und spielte nicht konstant genug.

dpa

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