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Swetlana Kusnezowa - Königin von Paris

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Swetlana Kusnezowa hat erstmals die French Open gewonnen.

Paris - Swetlana Kusnezowa hat im zweiten russischen Finale der French-Open-Geschichte ihrer Jugendfreundin Dinara Safina den erhofften ersten Grand-Slam-Titel vermasselt.

Die Weltranglisten-Siebte aus St. Petersburg setzte sich am Samstag im regnerisch-kühlen Paris gegen die Nummer eins der Tennis-Welt mit 6:4, 6:2 durch und sicherte sich ihre zweite Grand-Slam-Trophäe nach den US Open 2004. Während die wieder einmal in einem wichtigen Endspiel geschlagene Dinara Safina auf ihrer Bank mit den Tränen kämpfte, kletterte die neue French-Open-Championesse auf die Tribüne zu ihrer Entourage, schnappte sich eine russische Fahne und drehte eine Ehrenrunde.

Die betsen Tennisspielerinnen der Welt

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Es ist so viele Jahre her, dass ich einen Grand-Slam-Titel gewonnen habe. Ich kann es noch gar nicht richtig fassen, das ist ein großer Moment für mich“, sagte die neue Titelträgerin. Aus den Händen der sechsmaligen French-Open-Siegerin Steffi Graf erhielt Swetlana Kusnezowa wenig später den silbernen Coupe Suzanne-Lenglen. “Vielen Dank, Steffi, du bist eine große Athletin und eines meiner Idole“, sagte sie unter dem Jubel der knapp 15 000 Menschen auf der Tribüne. Im “unglamourösen Endspiel“, wie die englische Tageszeitung “The Times“ das dritte russische Grand-Slam-Finale (nach den French Open 2004 zwischen Anastasia Myskina und Jelena Dementjewa sowie den US Open 2004 zwischen Swetlana Kusnezowa und Jelena Dementjewa) zwischen den beiden Kraftpaketen tituliert hatte, verpasste es Dinara Safina erneut, endgültig aus dem Schatten ihres großen Bruders Marat Safin zu treten.

Wie schon im Vorjahr auf dem roten Sand von Roland Garros und in diesem Jahr bei den Australian Open blieb der 1,82 Meter großen Athletin aus Moskau der finale Erfolg verwehrt. Ihr Bruder führte vor neun Jahren kurz die Weltrangliste an und hat sich mit den US Open 2000 und den Australian Open 2005 bei zwei Grand-Slam-Turnieren in die Siegerlisten eingetragen. Durch die Niederlage in 74 Minuten auf dem Court Philippe Chatrier wurde es wieder nichts mit dem ersten Doppelschlag in der Tennisgeschichte mit Grand-Slam-Einzelsiegen von Bruder und Schwester. Dabei hatte sich Dinara Safina siegessicher gezeigt. “Aller guten Dinge sind drei“, hatte sie vor dem Finale gesagt. Doch wieder spielten ihr die Nerven einen Streich - wie vor Jahresfrist gegen die Serbin Ana Ivanovic, wie Anfang des Jahres in Melbourne gegen Serena Williams aus den USA und wie auch im Olympia-Finale 2008 gegen Jelena Dementjewa.

“Ich glaube, der Druck war zu groß für sie“, sagte Swetlana Kusnezowa. Bezeichnend, dass sie das Match mit einem Doppelfehler beendete. Für ihren zweiten Grand-Slam-Titel erhielt die 23-jährige Kusnezowa einen Siegerscheck in Höhe von 1,06 Millionen Euro. Vor drei Jahren hatte sie an der Porte d'Auteuil noch das Finale gegen die mittlerweile zurückgetretene Belgierin Justine Henin verloren. Die unterlegene Dinara Safina darf sich mit 530 000 Euro Preisgeld trösten.

dpa

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