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Scharapowa bei French Open ausgeschieden

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Konkurrentinnen Dominika Cibulkova und Maria Sharapowa.

Paris - Teilzeit-Model Maria Scharapowa hat sich mit einer bitteren Pleite von den French Open verabschiedet, Favoritenschreck Robin Söderling hat einen weiteren Coup gelandet.

Das Grand-Slam-Comeback der 22 Jahre alten glamourösen Russin Maria Scharapowa endete am Dienstag mit einem 0:6, 2:6 im Viertelfinale gegen die 20-jährige Dominika Cibulkova. Im ersten Grand-Slam-Halbfinale ihrer Karriere bekommt es die Slowakin am Donnerstag mit der Weltranglisten-Ersten Dinara Safina zu tun. Die 23 Jahre alte Tennisspielerin aus Russland besiegte die Weißrussin Victoria Asarenka nach Startproblemen noch mit 1:6, 6:4, 6:2. “Maria, voll der Gnade“ hatten die Macher der offiziellen Turniergazette am Dienstag noch getitelt, doch die Nummer 19 der Welt kannte mit der ehemaligen Nummer eins auf dem Court Suzanne Lenglen keine Gnade. Nach 75 Minuten beendete die 1,61 Meter große Slowakin die Grand-Slam-Rückkehr ihrer Kontrahentin.

Nach einer fast zehnmonatigen Verletzungspause auf Platz 102 der Weltrangliste abgerutscht und ohne große Erwartungen in die französische Hauptstadt gereist, endete Scharapowas Ausflug mit einer schmerzhaften Pleite. Bis zu ihrem Aus hatte sie wie immer die Blicke auf sich gezogen mit ihrem dunkel- und helltürkis abgesetzten Flatter-Kleid und den vom Juwelier Tiffany angefertigten Ohrringen, in denen ein Aquamarin und ein Diamant in einem Tropfen aus Weißgold funkeln. Nun müssen sich die Roland-Garros-Fotografen ein neues Motiv suchen.

Immer mehr in den Fokus rückt dabei der Schwede Söderling. Zwei Tage nach seinem Erfolg gegen den viermaligen Roland-Garros-Champion und Weltranglisten-Ersten Rafael Nadal bezwang der 24-Jährige den Russen Nikolai Dawidenko mit 6:1, 6:3, 6:1 und erreichte ebenfalls erstmals das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers. Dort trifft er am Freitag auf den Briten Andy Murray oder Fernando Gonzalez aus Chile. Der sechsmalige French-Open-Champion Björn Borg traut seinem Landsmann jedenfalls einiges zu. “Wenn du Nadal auf Sand in Paris schlagen kannst, kannst du jeden schlagen“, sagte der Schwede.

Auf dem Weg ins Halbfinale hatte Söderling Kevin Kim (USA), Denis Istomin (Usbekistan), David Ferrer (Spanien), Nadal (Spanien) und nun auch den Weltranglisten-Elften Dawidenko aus dem Turnier geworfen. Nach einer Schweigeminute für die Opfer des Flugzeugunglücks über dem Atlantik startete Söderling hochkonzentriert in das Match gegen Dawidenko, der zuvor immerhin den Ranglisten-Achten und Australian- Open-Halbfinalisten Fernando Verdasco aus Spanien bezwungen hatte. Nur 101 Minuten dauerte das ungleiche Match, ehe Söderlings Erfolg perfekt war. Der im schwedischen Tibro geborene und heute in Monte Carlo lebende Profi hat bislang drei Titel gewonnen. Seine beste Platzierung in der Weltrangliste war im November Position 17.

dpa

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