Red Bull: Vettel darf alten Auspuff nicht mehr nutzen

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Sebastian Vettel.

Berlin - Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel darf beim nächsten Rennen in Bahrain nicht mehr mit seinem alten Auspuffmodell fahren.

Sein Team habe sich für eine “einheitliche technische Abstimmung“ entschieden, sagte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko dem Sender Servus TV am Montagabend. “Wir werden auf das Modell von Mark Webber gehen“, verriet der Österreicher.


Vettel war zuletzt in China zur ursprünglichen Heckvariante zurückgekehrt, sein Stallrivale Webber hingegen bevorzugte eine modifizierte Lösung. Nun muss Vettel sich seinem Teamgefährten anpassen. Red Bull ist nach dem enttäuschenden Saisonstart weiter auf der Suche nach den Ursachen für die verlorene Dominanz.

“Unser Auto ist nicht auf dem Stand, auf dem es sein sollte“, bekannte Marko. Titelverteidiger Vettel ist vor dem vierten Saisonrennen am Sonntag nur WM-Fünfter. Der Hesse habe “weder das Vertrauen in das Auto noch hat das Auto kalkulierbar reagiert“, erklärte Marko. Der Ex-Rennfahrer mahnte jedoch zur Ruhe. “Wir müssen sachlich bleiben. Hektik oder Lautstärke hilft jetzt nichts“, sagte Marko.


Vettel von A bis Z: Seine Lieblingsband, sein Markenzeichen und mehr

A wie Adrian Newey, Red-Bull-Technikguru und Konstrukteur der Weltmeisterautos © Getty
B wie Beatles, Sebastians Lieblingsgruppe © Getty
C wie Christian Horner, als Teamchef bei Red Bull Vettels Vorgesetzter © Getty
D wie Deutschland, Vettels Heimat, in der er aber bislang noch kein Formel-1-Rennen gewonnen hat © Getty
E wie Ehrgeiz, eine von Vettels herausragenden Eigenschaften: Er kann nicht verlieren, egal, wobei © Getty
F wie Fußball, womit Vettel schon als Kind aufgehört hat, weil er nicht gut genug war © Getty
G wie Geld, nicht so wichtig für Vettel, weshalb er lieber seine Ruhe genießt als noch mehr Werbeverträge abzuschließen © Getty
H wie Haare, blond und bares Geld wert - durch einen Werbevertrag mit einem Shampoo-Hersteller © Getty
I wie Indianapolis, der Ort von Vettels erstem Formel-1-Rennen, in dem er 2007 gleich als Achter einen WM-Punkt holte © Getty
J wie Jubelschreie, Vettels Ausbrüche am Boxenfunk nach gewonnenen Rennen sind fast schon legendär © Getty
K wie Kinky Kylie, Kosename für Vettels Rennauto © Getty
L wie Lächeln, mit dem der Weltmeister viele - vor allem weibliche - Fans fasziniert © Getty
M wie Monza, Ort von Vettels Durchbruch. Dort fuhr er 2008 im Toro Rosso als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte auf die Pole Position und gewann ein Rennen © Getty
N wie Norbert, Vettels Vater, der die Karriere seines Sohnes von Beginn an unterstützt hat © Getty
O wie Otto Waalkes, der in der Bild-Zeitung ein Gedicht widmete © Getty
P wie Perfektion, ein Status, den Vettel immer anstrebt © Getty
Q wie Qualifikation, Vettels Domäne, in 12. von 15 Rennen fuhr Vettel in diesem Jahr auf die Pole Position © Getty
R wie Red Bull, Vettels Förderer schon seit Kartzeiten © Getty
S wie Suzuka, die Strecke, auf der er in drei Jahren zwei Rennen und einen WM-Titel gewann © Getty
T wie Tommi Parmakoski, Vettels finnischer Fitnesstrainer und Physiotherapeut, mit dem er übers Jahr gesehen die meiste Zeit verbringt © Getty
U wie unermüdlich, Vettel ist abends meist der Letzte im Fahrerlager, diskutiert lange mit seinen Ingenieuren © Getty
V wie Vettel-Finger, sein Markenzeichen, und als blaue Schaumstoffversion Standardausrüstung eines echten Vettel-Fans © Getty
W wie Wille, mit dem Vettel im vorigen Jahr in letzter Minute doch noch seinen ersten Titel geholt hatte © Getty
X wie x-beliebig, genau das, was Vettel nicht ist © Getty
Y wie youngest, englisch, steht für Vettels Rekorde, die er als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte holte © Getty
Z wie Ziel, für Vettel immer gleich: beim nächsten Rennen das Optimum herausholen © Getty

dpa

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