Rebensburg fehlt Wimpernschlag - Riesch Zweite

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Im Slalom von Aspen hat Maria Riesch den zweiten Platz geholt.

Aspen - Viktoria Rebensburg und Kathrin Hölzl feierten im Riesenslalom ein Doppel-Podest, im Slalom hätte sich Maria Riesch fast nachträglich den Sieg zum Geburtstag geschenkt.

Mit einer angriffslustigen Fahrt arbeitete sich die Doppel-Olympiasiegerin am Sonntag im amerikanischen Aspen noch von Rang sieben auf zwei vor und musste nur der Schwedin Maria Pietilä-Holmner bei deren Premieren- Erfolg im alpinen Ski-Weltcup den Vortritt lassen. 0,68 Sekunden fehlten der 26-jährigen Riesch auf die Gewinnerin, weitaus knapper war es im Riesentorlauf beim Hundertstelkrimi mit dem Sieg der Französin Tessa Worley zugegangen.


Nur um 1/100 Sekunde hatte Rebensburg ihren zweiten Weltcup-Erfolg verpasst. Erst haderte sie mit der liegengebliebenen Zeit, aber schnell fand die 21-Jährige das Lächeln wieder. Und ein großes Lob von Maria Riesch, die sich an der jungen Teamkollegin vorbei an die Spitze der noch nicht sehr aussagekräftigen Gesamtwertung schob, gab es obendrein.

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“Vicky und Katy sind im Moment die besten Riesenslalomfahrerin der Welt. Ich würde gerne mit ihnen mithalten“, sagte die neuntplatzierte Weltmeisterin am Samstag - am Sonntag hätten sich die vielen enttäuschenden Slalom-Damen gewünscht, mit der erleichterten Riesch mitzuhalten. “Ich hab den ersten Lauf ziemlich verpatzt. Ich bin sehr froh, dass ich im zweiten alles retten konnte“, sagte die Partenkirchenerin.

Fanny Chmelar erreichte den elften Platz. Weltcup-Punkte sammelten auch Kathrin Hölzl auf Rang 13, Katharina Dürr als 20. und Barbara Wirth auf Platz 27. Susanne Riesch schied im zweiten Durchgang aus - da gab es schon einige bessere Mannschafts-Ergebnisse. Kurios war das Aus der Gewinnerin von Levi: Marlies Schild aus Österreich fädelte als Top-Favoritin im ersten Durchgang gleich beim ersten Tor ein.

Die deutschen Riesenslalom-Damen beeindrucken dagegen weiter. Bereits vor fünf Wochen in Sölden hatten Weltmeisterin Hölzl auf dem zweiten Rang und Rebensburg als Siegerin ihre Ausnahmestellung unter Beweis gestellt. “Sie fährt eine sehr aggressive Linie. Das zeigt ihr ganzes Selbstvertrauen“, lobte Damen-Cheftrainer Thomas Stauffer die Olympiasiegerin. Beim ersten Übersee-Rennen komplettierte Lena Dürr als 17. das starke DSV-Resultat. “Das ist ein superschönes Ergebnis, wir sind mehr als zufrieden“, sagte Alpin-Direktor Wolfgang Maier, der sich im Slalom mehr als ein Top-10-Ergebnis gewünscht hätte.

Aber Maier betont ohnehin, dass es bei der dichten Spitze schnell einmal in beide Richtungen ausschlagen kann. Wie eng es zugeht, zeigt der Riesenslalom, wo diesmal eine Winzigkeit fehlte. “Die Viktoria wird mit 4/100 Vorsprung Olympiasiegerin, jetzt fehlt 1/100. Es gleicht sich immer alles aus“, sagte der Alpin-Direktor.

Bei der Zieldurchfahrt hatte Rebensburg selbst den knappen Abstand zu Worley zunächst noch mit einem weinenden Auge bewertet. “Im ersten Moment hat es schon ein bisschen wehgetan“, gab die 21-jährige Skirennfahrerin zu, bei der die Enttäuschung aber dann doch einer “riesengroßen“ Freude wich.

Bitter verlief das Wochenende dagegen für Carolin Fernsebner. Nur fünf Wochen nach ihrem Weltcup-Comeback musste die 24-Jährige einen neuen Schlag hinnehmen. Neben der Meniskusverletzung zog sich die Sportlerin aus Ramsau einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu. Fernsebner war erst Ende Oktober im österreichischen Sölden nach 22 Monaten Pause und zwei Kreuzbandrissen zurückgekehrt.

Von Helen Scott-Smith und Christian Kunz

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